Morgenmoment.

/ Barbara Blaha
/ 4. Dezember

Einen schönen guten Morgen,

Mit gemischten Erwartungen blicken wir auf die UN-Klimakonferenz, zeigen euch, wie die Welt aussieht, wenn unsere Erwartungen unterboten werden, und gehen der Frage nach, ob Barmherzigkeit in der Adventzeit erwartet werden kann. Ein Morgenmoment voller Erwartungsdruck, für euch zusammengestellt von Tina Goebel.

#1 Diese Geschichte willst du teilen

Es geht das heißeste Jahrzehnt seit Beginn der Wetteraufzeichnungen zu Ende, die Forschung ist sich einig, dass wir nach wie vor ungebremst in die Klimakatastrophe steuern. Wie aber sieht eine Welt aus, die im Durchschnitt zwischen 3,2 und 4 Grad heißer ist? Weite Teile der Erde werden dann unbewohnbar sein. Die "Weltkarte 4 Grad plus" zeigt euch, was uns erwartet.

#2 Bild des Tages

Erwartungen an den UN-Klimagipfel in Madrid

(Zeichnung: Franz Moder für Moment)

Franz Moder zeichnet jede Woche seinen Blick auf die Dinge. Diesmal zeigt er seine „Erwartungen an den UN-Klimagipfel“.

 

#3 Hast du das gesehen?

Wie ist es, in einer Stadt mit viel Smog zu leben? Diese Kunstinstallation auf der Klimakonferenz in Madrid lädt die Besuchenden dazu ein, einmal selbst zu erleben, wie es ist, wenn man vor lauter Schadstoffen und Rauch kaum mehr die Hand vor Augen sieht.

#4 Besser geht doch

Am Christkindlmarkt vor dem Schloss Schönbrunn steht ein Christbaum, auf dem Wunschzettel von Kindern aus den SOS-Kinderdörfern hängen. Wer ihnen ein Weihnachtsgeschenk wie einen Fußball oder Musikstunden spendieren will, kann dort einen Wunsch pflücken, Geschenke dort abgeben, eine Geldspende direkt hinterlegen oder überweisen. Wie es genau funktioniert könnt ihr nachlesen.

#5 In was für einer Welt leben wir?

Der norwegische Bischof Gunnar Stålsett muss ins Gefängnis. Der Grund: Er hat eine in Norwegen seit vielen Jahren nur geduldete Frau aus Eritrea, die nicht abgeschoben werden kann, stundenweise als Haushaltshilfe beschäftigt. Die Lage der "Geduldeten" in Norwegen ist schwierig: Für sie gilt ein Beschäftigungsverbot, sie sind aber auch von jeglichen Sozialleistungen ausgeschlossen. Betroffen sind davon Schätzungen zufolge 3.000 bis 5.000 Menschen. Der Bischof hat sich selbst angezeigt, um auf dieses Unrecht aufmerksam zu machen, er meint: "Barmherzigkeit ist eine politische Möglichkeit.“

Hab einen schönen Mittwoch!

Tina

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