Morgenmoment.
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/ 13. Februar 2020

Guten Morgen!

Heute sehen wir uns an, was meist unsichtbar ist. Die Arbeit von Putzkräften, PflegerInnen und ganz einfach Frauen im Allgemeinen. Am Ende gibt's dann ein süßes Baby-Video. Also für alle was dabei im Morgenmoment, deinem Newsletter mit Haltung.

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#1 Möchtest du das teilen?

Essensauslieferinnen und Uber-Fahrer - die schlechten Arbeitsbedingungen von Crowdworkern sind gut dokumentiert. Eine Gruppe, die besonders stark betroffen ist, bleibt aber unsichtbar: Reinigungskräfte. Sie holen sich Aufträge über Plattformen, bei denen am Ende manchmal nur 5 Euro die Stunde rausschauen. Wieso gerade das Putzen anfällig für schlechte Bezahlung und miese Bedingungen ist und was wir dagegen tun können, erklärt Gewerkschafterin Veronika Bohrn Mena im Interview mit MOMENT.

#2 Zahl des Tages

74 Prozent der AltenpflegerInnen glauben nicht, dass sie den Job bis zur Pension durchhalten können. Das ist das Ergebnis des Arbeitsklimaindexes der Arbeiterkammer, der im Februar veröffentlicht wurde. AltenpflegerInnen liegen weit über dem Durchschnitt (45 Prozent). Zum Vergleich: Nur 21 Prozent der Bankangestellten hat Sorge, nicht bis zur Pension durchhalten zu können.

#3 Hast du das gesehen?

"Zum Glück hab ich erst vier Tote in meiner ganzen Zeit jetzt gehabt, die letzte vergangenes Jahr in einem Garten. Die musste ich im Dunkeln im Garten wiederbeleben, konnte es aber nicht mehr." Zwei PflegerInnen erzählen uns, wie anstrengt die tägliche Betreuung von demenzkranken und sterbenden Menschen ist, wie seelisch und körperlich herausfordernd der Job ist - und warum sie ihn trotzdem lieben.

#4 Besser geht doch

Trotz Klimakrise steigen in Wien die Zahl an PKWs - aber nicht so schnell wie die der Jahreskarten. Seit fünf Jahren gibt es in der Hauptstadt mehr Jahreskarten für die Wiener Linien als Autos und der Abstand wird immer größer.

#5 Buchtipp

"Unsichtbare Frauen" von Carolina Criado Perez ist diese Woche erstmals auf Deutsch erschienen. Die Journalistin und Aktivistin zeigt auf, wie der männliche Standard in Medizin, Stadtplanung, Katastrophenhilfe und Technologie das Leben von Frauen gefährdet. Hier kannst du unsere Rezension in 3 Punkten lesen.

#6 Bonustrack

Statt die Spaghetti in den Mund zu manövrieren, schmiert sich Baby Albie die Sauce auf den Bauch. Das schaut extrem süß aus und freut die Mutter Emma Ayers. Für seine Entwicklung ermutigt sie das Baby mit Essen zu spielen. Das Spaghetti-Bad war aber auch ihr neu, also zückte sie die Handykamera. An diesem - wie gesagt wirklich sehr, sehr süßen - Video haben sich schon Millionen Menschen erfreut.

Ich glaube, zu Mittag gibt's im Büro Spaghetti. Bei dir auch?

Lisa

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