Morgenmoment.

/ Barbara Blaha
/ 18. Oktober

Schönen guten Morgen!

Wir sind kürzlich über eine Grafik gestolpert, die uns noch in unsere Träume verfolgt hat. Warum wir euch die zumuten? Weil der erste Schritt zu Veränderung die solide Faktenbasis ist.

# 1 Diese Geschichte willst du teilen

Fährst du schon oder stehst du noch? Die jeweilige Sichtweise auf das Phänomen der Pendelei hängt stark davon ab, ob man aus dem Auto herausschaut oder von außen auf die Verkehrskolonnen im Morgenverkehr. Jeder zweite muss für die Arbeit pendeln in Österreich. Was es den einzelnen an Lebenszeit kostet, für uns alle an Umweltschäden bedeutet und ob man die ganze Sache nicht auch klüger lösen könnte, haben wir uns hier mal angesehen.

# 2 Zahl des Tages

kinderpflege

12,5 Jahre - So alt ist eine Kind im Durchschnitt, das seine Eltern oder ein Geschwisterkind pflegt. Insgesamt pflegen in Österreich 42.700 Kinder ein Familienmitglied. 2 von 3 Kindern sind Mädchen. Hier findest du alle Zahlen zu pflegenden Kindern.

# 3 Hast du das gesehen?

Die Folgen der von uns verursachten Klimakatastrophe kann man sich - obwohl reale Gefahr - kaum vorstellen. Auf einer überhitzten Erde hat eben noch nie wer gelebt. Tausende WissenschaftlerInnen, hunderte Studien - und wir haben immer noch kein Bild von der Katastrophe in die wir immer schneller schlittern. Die Grafik hier zeigt anschaulich, was jeder zusätzliche Grad Erderhitzung mit sich bringt. Das beunruhigt? Muss es auch. Wir sind die letzte Generation, die noch dafür sorgen kann, dass dieser Planet bewohnbar bleibt.

# 4 In was für einer Welt leben wir eigentlich?

Bill Gates hat es besonders gut: Er ist einer der reichsten Menschen dieser Welt. Bill Gates ist auch sozial sehr engagiert, jedes Jahr spendet er wirklich viel Geld. Etwa für die Bekämpfung von Malaria oder des Welthungers. Allein im letzten Jahr gab er dafür 35 Milliarden Dollar aus. Da bleibt ihm selbst ja bald nichts mehr übrig, wenn er so weiterspendet? Weit gefehlt: Laut Branchenberichten steigerte Gates sein Vermögen trotz seiner großzügigen Spenden um weitere 16 Milliarden Dollar. Es wird jetzt auf 106 Milliarden Dollar geschätzt. Ist man überreich, bleibt man es eben auch - selbst wenn man jede Menge abgibt. Eine Idee, die hier helfen könnte: Vermögenssteuern.

# 5 In eigener Sache

Der großartige Martin Blumenau wollte mit uns im FM4 Bonustrack über Haltungsjournalismus, politische Krokodile und Mehrheitsmeinungen reden. Zum Nachhören: Eine Stunde Talkradio von Feinsten.

 

Pass auf dich auf,

Barbara

Dir gefällt unsere Arbeit?

Das freut uns! Wir sind unabhängig von Parteien und Konzernen. Unterstütze unsere Arbeit mit deiner Spende. Jeder Beitrag, ist er noch so klein, ist wichtig!

Ich bin einverstanden, einen regelmäßigen Newsletter zu erhalten. Mehr Informationen: Datenschutz.