Morgenmoment.
/
Redaktion

/ 21. Oktober 2019

Guten Morgen,

heute ist Equal Pay Day in Österreich! Männer bekommen in Österreich viel mehr Gehalt als Frauen. Verglichen mit ihren Kollegen verdienen in Vollzeit arbeitende weibliche Beschäftigte von jetzt bis zum Jahresende keinen Cent mehr. Das sind 72 "unbezahlte" Tage. Unsere Videokolumne "Moment Mal!" dreht sich heute darum. Dazu: Wir schauen uns das sogenannte Nulldefizit an und erklären die Klimakrise in elf Grafiken. Es gibt einen neuen "Hebel der Macht" und wir blicken in die Schweiz, die gestern gewählt hat. Fünf Themen, drei Minuten, ein Newsletter mit Haltung, heute von Andreas Bachmann.

#1 Das möchtest Du teilen

Die Enttäuschung im Finanzministerium war groß: Im nächsten Jahr wird es in Österreich wohl kein "Nulldefizit" geben. Aber ist das wirklich so schlimm? Nein, schreibt Oliver Picek in seiner aktuellen Wirtschaftsanalyse: "Ein Nulldefizit ist ein absolut sinnloses wirtschaftspolitisches Ziel."

#2 Hast Du das gesehen?

Heute ist Equal Pay Day. Verglichen mit den Männern arbeiten Frauen von heute an quasi gratis! Denn sie verdienen deutlich weniger als ihre Kollegen. Aber keine Panik: Es gibt GUTE GRÜNDE dafür, wie Barbara Blaha in ihrer Videokolumne erklärt.

#3 Grafiken des Tages

Nicht mit einer, sondern mit elf Grafiken wollen wir euch heute die Klimakrise erklären. Eine der wichtigsten zeigt den globalen Temperaturanstiegs seit Beginn der Industriellen Revolution. Drei unserer Grafiken geben aber auch Hoffnung, dass wir die Klimakrise noch eindämmen können.

#4 Gezeichnet

In Hebel der Macht enthüllt Rafael Buchegger jede Woche exklusiv für MOMENT die Wahrheit über die Machenschaften des Premierministers. Diesmal geht es um eine geniale Idee.

#5 Lesetipp

Gestern hat die Schweiz gewählt. Die rechtspopulistische SVP hat laut Hochrechnungen deutlich an Stimmen eingebüßt, bleibt aber stärkste Kraft. Sozialdemokratie und Liberale verlieren ebenfalls. Einen wahren Triumph feierten die beiden grünen Parteien des Landes. Doch was bedeutet das? Ist der Rechtspopulismus der Marke Christoph Blocher am absteigenden Ast? Die Schweizer Wochenzeitung (Woz) begab sich vor der Wahl auf Reisen durchs Land und mitten hinein in den Wahlkampf der SVP. Ihr Eindruck: Der Rechtspopulismus sitzt in der Schweiz noch immer fest im Sattel. Wer hier Parallelen mit Österreich zu erkennen glaubt, liegt wohl nicht daneben.

 

Auf eine neue Woche mit spannenden Themen und Diskussionen mit Euch freut sich,
Andreas Bachmann

powered by Typeform

Dir gefällt unsere Arbeit?

Das freut uns! Wir sind unabhängig von Parteien und Konzernen. Unterstütze unsere Arbeit mit deiner Spende. Jeder Beitrag, ist er noch so klein, ist wichtig!

Ich bin einverstanden, einen regelmäßigen Newsletter zu erhalten. Mehr Informationen: Datenschutz.