Morgenmoment.
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/ 2. Juni 2020

Guten Morgen,

Weltweit fordern die Wissenschaft, Arbeit ganz anders zu gestalten. Die Hauptarbeit der letzten Wochen haben wieder einmal die Frauen geschultert und: Leiharbeit gibt es seit Jahrzehnten. Empfehlenswert sind Leih-Jobs deshalb aber noch lange nicht. Ein Morgenmoment von Barbara Blaha.

#1 Möchtest du das teilen?

Tausende WissenschaftlerInnen fordern, Arbeit völlig neu zu denken. Wir haben bei Jörg Flecker, Professor an der Uni Wien nachgefragt, was es damit auf sich hat. Warum es ein Recht auf einen Arbeitsplatz geben muss, niemand mehr auf Lohnarbeit angewiesen sein darf und warum das alles gar nicht so utopisch ist, wie es klingt, erzählt er im MOMENT-Interview.

#2 Grafik des Tages

Kindergärten und Schulen zu, Großeltern isoliert: Schon in den ersten Wochen der Corona-Krise warnten ExpertInnen davor, dass die Mehrarbeit an den Müttern hängen bleiben werde. Das bestätigt nun eine neue Zeitverwendungsstudie. Insgesamt haben 57 Prozent der befragten Frauen angegeben, mehr im Haushalt zu machen als der Partner. Ganze 71 Prozent gaben an, mehr Kinderbetreuung zu übernehmen.

#3 Hast du das gesehen?

Eine halbe Billion Euro: Soviel Kohle wollen Deutschland und Frankreich in den Wiederaufbau der europäischen Wirtschaft schaufeln. Am Ende helfen wir uns mit der gemeinsamen Finanzierung der Krisenkosten vor allem selbst. Kann nicht sein? Wie das geht, erkläre ich in der aktuellen Folge von Moment mal.

#4 Lesetipp

Leiharbeit gibt es nicht erst seit gestern. Zwar wurde vieles im Arbeitsrecht seit der Einführung verbessert, doch empfehlen würden diese Job-Form die LeiharbeiterInnen selbst niemanden. Denn, so erzählt eine ehemalige Leiharbeiterin: "Das ist eine tickende Zeitbombe, du hast nie Sicherheit und wenn etwas schiefläuft, bist du die erste, die gehen muss."

#5 Gezeichnet

In "Hebel der Macht" enthüllt Rafael Buchegger jede Woche die geheimen Machenschaften von Premierminister Oktavian Plenk. Bürgersprechstunden sind dem Premierminister eine lästige Pflicht.

Und jetzt auf in die kurze Woche,

Barbara

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