Morgenmoment.
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/ 26. Juni 2020

Guten Morgen!

Eskalierende Gewalt, verzichtbare Computer, Selbstbetrug bei der Weltrettung und Lichtblicke der Verkehrswende. Deinen Morgenmoment hat heute Tom Schaffer für dich gemixt.

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#1 Möchtest du das teilen?

Seit einigen Jahren ist es für Väter einfacher, die gemeinsame Obsorge für ihre Kinder zu bekommen. Dass mehr Väter Verantwortung teilen wollen und können, ist positiv. Doch was, wenn ein Elternteil dem anderen gegenüber gewalttätig war? Dann wird die gemeinsame Obsorge nicht nur schwierig, sondern zum echten Problem. In den allermeisten Fällen sind es Frauen, die das erleben müssen. Hier haben sie Betroffene ihre Geschichte erzählt.

#2 Zahl des Tages

Der Radverkehr in Wien explodierte im Mai

Erfreuliche Nachrichten: An den Wiener Mess-Stellen wurde im Mai durchschnittlich um 45% mehr Radverkehr gemessen als im Mai des Vorjahres. Schon im April und März wurde um 20% mehr geradelt in Wien. Während der Coronakrise merken manche von uns, dass wir für Alltagswege auch in Zukunft mehr an das Fahrrad denken könnten und sollten.

Wie sieht das bei dir aus? Wir freuen wir uns in den Kommentaren auf dieser Seite über Erfahrungsberichte, was den Radverkehr im Alltag anbelangt - ganz besonders auch, wenn du selbst nicht aus Wien kommst.

#3 Hast du das gesehen?

Ein automatisches Programm, das entscheidet, welche Unterstützung arbeitslose Menschen bekommen? DatenschützerInnen, NGOs und auch das Momentum Institut rufen seit Donnerstag dazu auf, den drohenden "AMS Algorithmus" zu verhindern. Im Video wird dir flugs erklärt, was es damit für Probleme gibt. Auch wir haben einen kurzen Text dazu verfasst ("Zu blöd und ungerecht? Warum der AMS-Algorithmus nicht kommen sollte"). Überzeugt? Dann unterschreibe doch die Petition dagegen hier.

#4 In was für einer Welt leben wir eigentlich?

Am vergangenen Wochenende kam in der deutschen Stadt Stuttgart zu Randalen. Eine Polizeikontrolle wegen eines Drogendelikts führte zu offenbar spontanen Ausschreitungen, dem sich im Laufe der Nacht bis zu 500 junge Menschen anschlossen. Schockierende Bilder von Gewalt gegen die Polizei und Sachbeschädigung gingen durch die Medien. (In diesem Interview wird die Lage informativ aufgearbeitet.) Rund um diese Randale sind natürlich auch Debatten in Politik und Medien entstanden. Viele, die sich dazu äußern, steuern aber keine Lösung der Probleme an, sondern versuchen die Emotionen überkochen zu lassen , analysiert Natascha Strobl in ihrer dieswöchentlichen Kolumne #NatsAnalyse.

#5 Lesetipp

Heute schimpfen wir uns einmal selbst. Also, uns alle. Wir sind nämlich alle sehr viel besser darin, uns um das Klima öffentlich zu sorgen, als auch wirklich etwas dafür zu tun. Das hat eine Studie von schwedischen Forschern in den USA herausgefunden. Wer sich stark um das Klima sorgt, tut nicht automatisch wirklich genug dafür. (In Sibirien wurden übrigens kürzlich eine Rekordhitze von 38 Grad Celsius gemessen. Die Sache wäre also wichtig.) Eine Kleinigkeit, die du jetzt tun kannst, um uns das Gegenteil zu beweisen? Noch diese Woche das Klima-Volksbegehren auf jedem Gemeindeamt oder online unterschreiben.

Tu das doch heute! Und dann: Schönes Wochenende!

Tom

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