Morgenmoment.
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/ 1. Juli 2020

Guten Morgen!

Heute gibt es in unserem Morgenmoment ein Match. Nämlich zwischen Wien und Paris. Was die französische Hauptstadt besser macht, um Autos aus dem Zentrum zu verbannen und wo unsere Bundeshauptstadt vorne liegt, liest du unter anderem in diesem Newsletter. Heute für dich zusammengestellt von Tina Goebel.

#1 Möchtest du das teilen?

Hauptstraßen für den Autoverkehr sperren, Parkplätze entfernen, Stinkerautos aus der Stadt verbannen: Bürgermeisterin Anne Hidalgo will aus der Staustadt Paris eine verkehrsberuhigte Zone machen, mit Fahrrad-Highways und Platz zum Flanieren. Die WählerInnen danken es ihr, andere Städte versuchen ihr nachzueifern – auch Wien. Was macht Paris besser beim Versuch, der Stadt das Auto auszutreiben? Und wo liegt Wien vorne?

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#2 Zahl des Tages

4.500 Tonnen Müll wird jedes Jahr in Österreich achtlos weggeworfen

4.500 Tonnen Abfall landet jährlich in Österreich auf Straßen, Wiesen oder in Bächen. Das Umweltbundesamt hat nun auf dieses Problem, das auch als "Littering" bezeichnet wird, aufmerksam gemacht. Erstmals wurden dazu Daten erhoben. Zigarettenstummel sind der am häufigsten achtlos weggeworfene Gegenstand, 2,9 Milliarden Stück oder 500 Tonnen pro Jahr landen auf der Straße. Die größten Problemstellen sind: öffentliche Plätze, Verkehrsumschlagplätze, Straßenränder, die Umgebung von Take-Away-Restaurants, Tankstellen, Einkaufszentren und Naherholungsgebiete.

#3 Lesetipp

Ab 1. Juli entscheiden nicht mehr Menschen, sondern ein mathematisches Modell im Arbeitsmarktservice darüber, wer welches Fördergeld bekommt. Der Arbeitslosen-Algoritmus wurde bereits mehrfach analysiert und zurecht auseinander genommen. Warum die Folgewirkungen des Corona-Virus ihn endgültig obsolet machen und es absurd ist, ihn einzuführen, erfährst du hier.

#4 Zitat des Tages

Marsha P. Johnson

Marsha P. Johnson war eine der wichtigsten Figuren in der frühen LGBT-Bewegung. Sie war 1969 in die sogenannten Stonewall-Unruhen involviert, die heute als Wendepunkt im Kampf für Gleichbehandlung und Anerkennung gesehen werden. Daraus gingen später die Regenbogenparaden hervor. Google hat gestern in einem Doodle die US-amerikanische Dragqueen geehrt. Wer sie wirklich war und was die Stonewall-Unruhen sind, haben wir hier für dich zusammengefasst.

#5 Besser geht doch

Obwohl die Hotellerie unter der Corona-Krise ebenfalls leidet, möchte ein Hotelbesitzer Kulturschaffende, die von der Corona-Krise besonders betroffen sind, nun zu einem kostenlosen Kurzurlaub einladen. In dieser Videobotschaft richtet sich der Besitzer des Landhotels Yspertals persönlich an Betroffene:

#6 Bonustrack

Billig-Fluglinien sparen, wo es geht. Das ist kein Geheimnis. Doch die Passagiere der Wizzair staunten nicht schlecht, als sie nun Desinfektionstücher gereicht bekamen, die vielleicht für die Säuberung eines Handybildschirmes reichen, nicht jedoch für eine gründliche Handreinigung. Angesichts der Corona-Pandemie ist das eine verantwortungslose Einsparung an der falschen Stelle. Am besten sollte man sowieso am Boden bleiben, auch wenn die billigen Ticketpreise noch so verlockend sind. Das schont die Umwelt, außerdem ist das Infektionsrisiko an Bord hoch - noch dazu bei solchen Hygienemaßnahmen.

Immer brav Hände waschen!

Einen schönen Mittwoch wünscht dir

Tina

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