Wofür oder wogegen warst du zum ersten Mal demonstrieren?
Die Frage der Woche: Deine Geschichte ist gefragt!
Ich nehm jetzt einfach mal an, dass du in deinem Leben schon einmal für irgendwas demonstrieren gewesen bist. Für die Frage der Woche wollen wir diesmal wissen, was dich dazu motiviert hat? Was war das Thema und was hat dich daran so gestört, dass du protestiert hast? Und wie hast du das in Erinnerung?
Mein Beispiel: Es war 2003 und wir haben die halbe Schule aufgewiegelt, ihre Klassen zu verlassen und auf den Europaplatz in Kapfenberg zu marschieren. Dort haben wir gegen den in meiner Erinnerung am selben Tag begonnenen Irak-Krieg zu demonstrieren. Wir haben todesmutig den Verkehr ein bisserl aufgehalten (und dann doch immer wieder durchgelassen). Gerüchten zufolge hat George W. Bush deshalb hart überlegt. Aber die Polizei hat uns nach 30 Minuten gebeten, doch wenigstens die Straße zu verlassen. Also standen wir am Straßenrand. Nun: Ich denke immer noch, wir haben damals recht gehabt.
Jetzt du!
Das könnte dir auch gefallen
- Privatisierungswelle: Ist der Gemeindebau in Gefahr?
- re:publica Vienna 2026 für alle: Die Vorträge jetzt als Video auf Abruf
- Radikale Christ:innen: "Islamische Staaten haben das richtige Modell, aber die falsche Religion"
- Öffentliche Wohnungen verkauft: Was sich bei den Mieten nach der Privatisierung in Berlin und Österreich unterscheidet
- Rechtsextreme Ideologie zieht durch Wiens Straßen
- Lootboxen: Wie die Gaming-Industrie fragwürdige Geschäftsmodelle gegen Gesetze verteidigt
- Von Wien bis Vorarlberg: So tief reichen die Kürzungen im Sozialbereich
- Schwedens Wohlfahrtsstaat nach 30 Jahren neoliberalem Experiment: "Bullerbü ist abgebrannt"