Massive Überförderung: Wie McDonalds von den Corona-Hilfen profitiert hat
Die zeigen: Alle untersuchten Betriebe haben einen Gewinn gemacht, 33 konnten ihn sogar noch steigern. Und 25 hätten sogar ohne die Förderungen einen Profit eingefahren. Insgesamt wurden 21 Millionen Euro an staatlichen Beihilfen ausbezahlt, die eigentlich nicht notwendig gewesen wären.
Überförderung bei Corona-Hilfen nicht nur bei McDonalds
Die Analyse des Momentum-Instituts zeigt, dass McDonald's bei weitem nicht das einzige Unternehmen ist, das davon betroffen ist. Dass diese Zahlen erst nach und nach bekannt werden, liegt daran, dass die Bundesregierung viele Fördersummen geheim hält.
Andere Länder haben für solche Fälle vorgesorgt und Corona-Hilfen mit einer Rückzahlungsklausel versehen - nicht so Österreich. Das Momentum Institut fordert daher die Einführung einer Sondersteuer auf Gewinne von Betrieben, die 2020 und 2021 Hilfen in Anspruch genommen haben.
Das könnte dir auch gefallen
- Schau dir das an: Barbara Blaha on Tour mit ihrem neuem Programm Funkenschwestern
- Abtreibungen weltweit: Wo es für Frauen (keine) Strafen gibt
- Von Wien bis Vorarlberg: So tief reichen die Kürzungen im Sozialbereich
- WIFO-Chefökonom Felbermayer will Pensionsantritt erst ab 67. Zeit für einen Faktencheck.
- Warum schicken zwei Linzer Krankenhäuser eine vergewaltigte Frau wieder weg?
- Partnerinnen betäubt und vergewaltigt: „Wir bei Neustart haben immer wieder mit solchen Fällen zu tun“
- Wie Unternehmen Mitarbeiter:innen bei häuslicher Gewalt schützen können
- Lebensmittelverschwendung: Die Daten sind da, die Politik wartet
