Ungleichheit
Wer gilt als schön – und warum eigentlich?
08. Mai 2025
Schönheit scheint selbstverständlich, ist aber politisch. Unsere Vorstellungen davon werden gemacht – von Werbung, Medien und alten Machtstrukturen. Zeit, genauer hinzusehen.
Was als „schön“ gilt, ist kein Zufall – sondern wird geprägt von Medien, Werbung und alten Machtverhältnissen.
Westliche Schönheitsideale bevorzugen oft: schlank, weiß, jung, nicht behindert. Alles andere kommt kaum vor – oder wird sogar abgewertet. Ist ja schiach.
Eine Studie zur Diversität in der Werbung zeigt: Frauen mit dunkler Haut sind massiv unterrepräsentiert. Sie kommen nicht vor. Menschen mit Behinderung oder dicke Menschen? Fast nie sichtbar – und schon gar nicht als Schönheitsideal.
Diese Normen beeinflussen, wie wir uns selbst sehen – und wie andere uns behandeln – von Jobchancen bis hin zur medialen Darstellung. Deshalb: Schönheitsstandards hinterfragen. Vielfalt sichtbar machen. Schönheit neu denken.
Das könnte dir auch gefallen
- Staat – Gewinne privat, Verluste öffentlich
- Sydney Sweeney zeigt: Keine Frau ist im Faschismus sicher
- Der Grund für Symbolpolitik: Warum so viel sinnlose Scheinpolitik gemacht wird - und wen sie trifft
- Privatisierung – Öffentliche Güter, private Gewinne
- Die ersten zwei Benko-Prozesse sind zu Ende: Was wir aus den Urteilen lernen können
- Monopole – Wenige Firmen, hohe Preise
- Wo Männergewalt gegen Frauen beginnt
- Systemwechsel? Wie man die Demokratie verteidigt - und verbessert