Redaktionelle Richtlinien

Aufgaben und Ziele

MOMENT ist ein progressives Medium zu den Themen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im weitesten Sinne. Es ist unabhängig von politischen Parteien, Konzernen, Banken und dem Einfluss von Institutionen und GroßspenderInnen.

MOMENT wendet sich unter Berücksichtigung redaktioneller Qualitätsstandards berichtend, einordnend, erklärend und kommentierend über verschiedenste Kanäle an alle Leserinnen und Leser, die hohe Ansprüche an eine gründliche Berichterstattung haben. Ein besonderes Ziel ist auch die Einbindung des Publikums in die Berichterstattung. Für Kritik, Vorschläge und Hinweise haben wir immer ein offenes Ohr.

MOMENT ist das Medium des Momentum Instituts und teilt seine Ziele. Unser Maßstab sind die sozialen und wirtschaftlichen Interessen der Vielen. Wir erarbeiten und verbreiten konkrete und konstruktive Vorschläge für eine nachhaltige und gerechtere Gesellschaft. Wir arbeiten fakten- und lösungsorientiert und vermitteln zwischen Politik und Wissenschaft, Zivilgesellschaft und sozialen Bewegungen. Mit skeptischer Haltung zu dem, was ist. Immer im Interesse der Vielen. 

MOMENT verbreitet die Inhalte, die das Momentum Institut auf Basis wissenschaftlicher Arbeit erarbeitet.

MOMENT und Momentum Institut sind gemeinnützig, also nicht auf Profit ausgerichtet. Wir fühlen uns einzig der Allgemeinheit verpflichtet. Ein wichtiges Ziel ist möglichst breit gestreute Spendenfinanzierung, die unsere Unabhängigkeit bewahrt.

MOMENT versteht sich als experimentelles Medium mit dem Ziel, der täglichen Verbesserung und Weiterentwicklung. 

Lizenz unserer Inhalte

Die von uns verfassten Inhalte stehen, soweit nicht anders vermerkt, unter der Lizenz Creative Commons BY-SA 4.0. Inhalte dürfen demnach ohne Rückfrage übernommen werden (obwohl wir einen Hinweis sehr schätzen würden), solange Quelle und Lizenz genannt und verlinkt werden. Veränderungen müssen ausgewiesen und abgeleitete Werke wieder unter dieser Lizenz veröffentlicht werden.

Gendergerechte Sprache

Warum “gendert” ihr?

In der deutschen Sprache verwenden die meisten Menschen für Gruppen mit Mitgliedern unterschiedlichen Geschlechts das männliche Wort. Aus “Pflegerinnen” und “Pflegern” werden “Pfleger”. Aus “Täterinnen” und “Tätern” werden “Täter”. Fast niemand, der das tut, verfolgt damit eine böse Absicht. Die meisten Menschen meinen damit natürlich trotzdem alle. Es ist Gewohnheit. 

Aber auch bei guter Absicht: die Forschung hat immer wieder bewiesen, dass dieses sogenannte “generische Maskulinum” etwas bei unserer Wahrnehmung bewirkt. Wer zum Beispiel auf einem Fragebogen nach den wichtigsten “Autoren” fragt, bekommt andere Antworten, als jemand, der nach “AutorInnen” fragt. Bei der Erwähnung von “Politikern” denkt kaum jemand zuerst an Frauen.

Frauen und andere Gruppen werden dabei weniger “mitgedacht”, egal ob sie in der Gruppe die Mehrheit, die Minderheit oder gleich viele sind. Beim Gendern geht es darum, die Geschlechter-Vielfalt von Gruppen mit einfachen Mitteln bewusst zu machen. Das ist eine Frage des Respekts und der Faktentreue. Beides ist uns wichtig.

Wie “gendert” ihr?

Wir versuchen ganz grundsätzlich, Geschlechter wann immer möglich im Text elegant sichtbar zu machen oder neutral zu halten. Dort, wo das den Text komplizierter als nötig macht, verwenden wir das sogenannte Binnen-I. Es gibt auch gute Argumente für andere Lösungen. Aber da Sprache so viele Facetten und Funktionen hat, ist keine Variante perfekt. Beim Binnen-I ist für jeden Menschen auch ohne kritisches Vorwissen einfach verständlich, was es bezweckt. Da wir uns dem Motto möglichst einfacher Ausdrucksweise verschrieben haben, haben wir uns intern für diese Lösung entschieden. Freien AutorInnen überlassen wir diese Entscheidung aber selbst.
 

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