Pausetaste für Claudia Plakolm: Leistbarer Wohnraum statt falsche Versprechen
Der ORF hat am Sonntag bei der Diskussionssendung "Im Zentrum" das Thema "Mieten - Bauen - Eigentum - Wird Wohnen zum Luxus?" besprochen. Nach den Erfolgen der KPÖ in Graz und zuletzt auch in Salzburg ist das Thema plötzlich von öffentlichem Interesse. Dazu wurde auch Claudia Plakolm eingeladen. Die Jugendstaatssekretärin sollte die Sicht der Jugend aus ÖVP-Perspektive abbilden. An einer Stelle arbeitete sich Plakolm am Prinzip des öffentlichen Wohnbaus - günstige Mieten durch öffentliche Investitionen - ab. Mit in ihrem Text dabei: neoliberale Propaganda gegen staatliche Pensionen, romantische Vorstellungen vom Eigenheim, Vorurteile gegen junge Menschen und eine selektive Auswahl an Zahlen aus Studien. Wir drücken die Pausetaste, um den Spin aufzuzeigen und Fakten zu checken.
Quellen zu unseren Einblendungen:
- Die Ergebnisse der Ö3 Jugendstudie
- Der Immobilienreport 2023 & Wohnreport 2023 & Statistik Austria Wohnen 2022
- Wohnen und Essen treiben Teuerung am stärksten
- WIFO-Studie: Preisdämpfende Wirkung des kommunalen Wohnbaus
- Öffentlicher Wohnbau dämpft die Mieten
- Kleine Zeitung (2017): 58 Prozent können sich kein Eigenheim leisten
- Warum die Pensionsbeiträge langfristig stabil bleiben & Ungleichheiten im Pensionssystem
- Der Arbeitszeitreport 2023
Das könnte dir auch gefallen
- Wohnen auf Bewährung. Wie Österreichs Mietmarkt nach oben umverteilt
- Wie der Börsengang von SpaceX und KI-Konzernen Indexfonds zum Spekulieren zwingt
- Lohntransparenz kratzt an der Macht: Die falschen Tränen der Konzerne
- Die RCP8.5-Lüge: Wie rechte Thinktanks und Medien uns täuschen wollen
- Lifestyle-Teilzeit: Wenn die Politik an der Wirklichkeit vorbei poltert
- Wer zahlt die Rechnung? Der Budgetentwurf im Verteilungscheck
- Fantastische Renditen mit ETF? Was dir die Finanz-Influencer verschweigen
- Synchronsprecher über KI und Netflix: "Das Problem ist das Geschäftsmodell"