Kapitalismus
Spekulanten besteuern? Na sicher nicht!
09. Februar 2020
Moment mal! Die Videokolumne mit Barbara Blaha, diesmal gehts um die Finanztransaktionssteuer.
Seit der Finanzkrise 2008, die allein im Euro-Raum Kosten von 4.600 Milliarden Euro verursacht hat, diskutiert Europa die Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Die Idee: Riskante Finanztransaktionen besteuern, da Investoren so für jeden Spielzug zahlen müssen. Damit stabilisiert die Abgabe den Finanzmarkt. Und die Banken trügen die Kosten der Finanzkrise zumindest zum Teil mit. Schon eine winzige Steuer brächte dem Euro-Raum jährlich bis zu 55 Milliarden ein. Passiert ist seither: Gar nichts.
Das könnte dir auch gefallen
- Davos, Milliardäre und die wachsende Macht des Vermögens
- Preistransparenz für die Vielen: Kann die niedrigere Mehrwertsteuer bei uns ankommen?
- Der Preis der Austerität und wer ihn bezahlt
- Made in Austr... äh ... Indien?
- Solidarisches Wohnprojekt: Keine Miete mehr für „Arschlöcher”
- Höhere Vermögenssteuer in Norwegen, weniger Einnahmen? Ein weit verbreiteter und falscher Mythos
- Künstliche Intelligenz: Wie kann KI den Vielen nutzen?
- Befristet wohnen – wie unsichere Mietverhältnisse zum Normalfall werden