Martin hat auf den Straßen Wiens gelebt. Punk, Alkohol und Drogen waren sein Alltag. Aber wie ist das Leben als Punk wirklich? Martin erzählt seine Geschichte. Man sieht den Mann mit Karo-Hemd, T-shirt und grün gefärbten Irokesen vor dem schwarzem "Wie ist es?" Sujet sitzen. Er blickt direkt in die Kamera und grinst verschmitzt.
/ 9. August 2022

Martin hat auf den Straßen Wiens gelebt. Punk, Alkohol und Drogen waren sein Alltag. Aber wie ist das Leben als Punk wirklich? Martin schaffte es vom Leben auf der Straße zum Tourguide durch das Wien der Obdachlosen, Suchtkranken und Punks. Er erzählt offen und ehrlich seine Geschichte.

Martin ist 38 Jahre alt. Sein Leben in der Obdachlosigkeit beginnt als Minderjähriger mit der Flucht aus dem Kinderheim. Seitdem bestimmen Alkohol und Drogen seinen Alltag. Als er dann Zugang zu der Punk-Szene findet, fühlt er sich aufgenommen.

Besetzung der Pizzeria Anarchia: "Darauf bin ich stolz"

Gemeinsam mit anderen Punks besetzte Martin das Haus „Pizzeria Anarchia“ im zweiten Wiener Gemeindebezirk. Die Räumung Ende 2014 war einer der größten Polizeieinsätze, sie kostete 870.000 Euro. Ebenso groß war das mediale Echo, denn 1700 Polizist:innen standen nur 19 Hausbesetzer:innen gegenüber. 

Heute blickt Martin mit Stolz auf seine Zeit als Punk zurück. Jetzt ist er alternativer Tourguide und konfrontiert Menschen in Wien zwischen dem Karlsplatz, Naschmarkt und der Mariahilferstraße mit dem Leben auf der Straße.

Wie ist das Leben als Punk?

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