Fridays For Future: Weltweit setzen sich Menschen für Klimaschutz ein.
Greta Thunberg ist das Idol weltweiter Klimaproteste - und wird für ihren Einsatz ausgezeichnet. Foto: Markus Spiske auf Unsplash
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/ 21. Juli 2020

Zum ersten Mal wird heuer der „Preis für Menschlichkeit“ vergeben, dotiert mit einem Preisgeld von 1 Million Euro. Und der geht an Greta Thunberg. Seit mehr als zwei Jahren setzt sich die inzwischen 17-Jährige unermüdlich für den Klimaschutz ein. Was sie bisher gemacht hat? Wir haben die wichtigsten Punkte für euch zusammengefasst.

# 1 Sie streikt für das Klima, inspiriert ihre Generation

Im Herbst 2018 fällt Greta Thunberg zum ersten Mal öffentlich auf: Sie protestiert alleine vor dem Schwedischen Reichstag und verlangt von der Regierung Maßnahmen gegen die Klimakrise. Thunberg wirft den PolitikerInnen vor, nicht an die zukünftigen Generationen zu denken. Zuerst protestiert sie täglich, dann wöchentlich am Freitag. Medien beginnen, über ihren Einsatz zu berichten – und immer mehr SchülerInnen und StudentInnen gesellen sich zu ihr. Dass PolitikerInnen, LehrerInnen und Eltern den Schulstreik kritisieren, interessiert sie herzlich wenig. Wozu für eine Welt lernen, die wir gerade zerstören?

# 2 Sie wird zum Idol, eine weltweite Bewegung beginnt

Unter dem Hashtag #FridaysForFuture – Freitage für die Zukunft – organisieren SchülerInnen und StudentInnen auf der ganzen Welt Klimaproteste. Sie erfahren über Medien und Social Media von Thunbergs Einsatz und schließen sich ihr an. Jeden Freitag protestieren sie für die Zukunft des Planeten. Innerhalb kurzer Zeit wird Thunberg zum Idol der weltweiten Klimaschutzbewegung und tritt bei verschiedenen Protestveranstaltungen auf.

# 3 Sie hält eine Rede auf der UN-Klimakonferenz und macht sich in der Politik einen Namen

Noch im selben Jahr reist Thunberg im Elektro-Auto nach Polen zur UN-Klimakoferenz und hält eine Rede vor hochrangigen StaatsvertreterInnen. Sie kritisiert den leichtfertigen Umgang mit der Klimakrise und ruft zu Taten auf. Die erst 15-Jährige wird zur Zielscheibe für Anfeindungen von rechten PolitikerInnen und Menschen, die den Klimawandel leugnen. Durch Thunberg wird die Klimakrise mehr und mehr zum weltweit diskutierten Thema.

# 4 Sie tritt unermüdlich für ihre Ziele ein, weitere Reden auf Politik-Gipfeln folgen

2019 folgen Reden beim Weltwirtschaftsforum in der Schweiz, beim Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss in Brüssel, vor dem britischen Parlament und am UN-Klimagipfel in New York. Sie reist per Bahn und Segelschiff. Thunbergs Forderungen werden schärfer; sie plädiert für verstärkten Einsatz für den Klimaschutz und wirft den PolitikerInnen vor, ihre Generation im Stich zu lassen.

# 5 Sie bekommt den "Preis für Menschlichkeit“ und spendet das Preisgeld

Greta Thunberg wird mehrmals ausgezeichnet, unter anderem als "Mensch des Jahres“ vom US-Magazin "Time“. Jetzt gesellt sich zu ihren Auszeichnungen eine weitere hinzu: der "Preis für Menschlichkeit“, verliehen von der portugiesischen Gulbenkian-Stiftung. Den Preis erhält sie für ihren Einsatz gegen die Erderwärmung und die Umweltzerstörung. Thunberg nimmt die Auszeichnung dankend entgegen. Sie wird das Preisgeld von 1 Million Euro an Klima-Organisationen spenden.

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