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Redaktion

/ 24. Juni 2020

Guten Morgen!

Manchmal geht es nicht anders. Manchmal muss man zum Rotstift greifen. Den Morgenmoment im Korrekturmodus hat die Redaktion heute gemeinsam für dich gebastelt.

#1 Möchtest du das teilen?

Österreich hat in der Corona-Krise die Miliz eingezogen. Soldaten und Soldatinnen kritisieren Chaos, fehlende Corona-Sicherheit und eine "türkise PR-Inszenierung". Das Ministerium sagt zu den Kosten nichts, benutzt den Einsatz unterdessen aber, um noch mehr Geld für das Bundesheer zu fordern.

#2 Zahl des Tages

Eine unangenehme Wahrheit geht nicht davon weg, dass wir sie wegdrücken. Nach dem verregneten Spätfrühling freuen sich alle auf strahlenden Sonnenschein. Nur: Es wird immer heißer auf unserem Planeten. Die Folge: 300.000 Menschen sterben jährlich an den Folgen der menschengemachten Erderhitzung: Durch Unwetter oder durch Hitzewellen zum Beispiel.

#3 Hast du das gelesen?

Die Kaufhaus-Kette Karstadt, die mehrheitlich der Signa Holding von Milliardär René Benko gehört, macht in Deutschland ein gutes Drittel der Filialen dicht. Bis zu 6.000 Beschäftigte sind betroffen. Sabine Jakoby, eine Angestellte berichtet vom System Karstadt: Jahrelanges Missmanagement, das auf dem Rücken der Angestellten ausgetragen wird. Allerschönster Satz, der Appell an die Kolleginnen:

„Wir gehen aufrecht da raus.“

#4 Lesetipp

Angela Davis ist eine Ikone der BürgerInnenrechts-Bewegung in den USA. Ihr bewegtes Leben wird in diesem Porträt erzählt. Am Anfang stand nicht der Mut, da stand die Mutter. Schon als kleines Mädchen fragte Davis ihre Mutter, warum sie nicht in die für Schwarze verbotenen Bibliotheken gehen könne. „Sie sagte uns immer wieder, dass die Dinge sich ändern würden und wir Teil dieses Wandels sein könnten. So lernte ich als Kind, unter der Segregation und zugleich mit der Vorstellung von einer neuen Welt zu leben, und begriff, dass die Dinge nicht für immer so bleiben würden, wie sie waren.

#5 Altpapier

Ein Kommentar im Kurier erklärt, dass der Wunsch nach Erbschaftssteuern vor allem eins sei: Reiner Neid. Nun kann man in einem Meinungskommentar selbstverständlich dieser Meinung sein. Die Fakten sollte man aber jedenfalls richtig beieinander haben und die Datenbasis stimmen. Der Ökonom und Twitter-User @matschnetzer hat sich die Mühe gemacht, korrigierend einzugreifen.

Einen schönen Mittwoch wünscht dir heute die gesamte Moment-Redaktion!

 

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