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Die alte Leier der Unternehmen: "Ich finde einfach niemanden, der für mich arbeiten will" - Schon mal diesen einfachen Trick versucht?

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  Redaktion

/ 26. August 2021

Unternehmer:innen dürfen in Medien derzeit lauthals und oft unwidersprochen darüber klagen, dass die Menschen zu faul seien, für sie zu arbeiten. Diese Propaganda gegen arbeitslose Menschen und Sozialleistungen greift in vielen Ländern um sich. Dieser Comic des US-Cartoonisten Barry Deutsch setzt sich mit der Beschwerde auseinander. Wir haben ihn für dich übersetzt.

Der komplette Comicstrip in einem Bild

Der Comic zeigt in vier Panelen einen Unternehmer, der durch die Stadt geht und sich lauthals in sein Telefon beklagt. Niemand will für ihn arbeiten. Dabei hat er alles versucht: Arbeitslose mithilfe der Regierung schikanieren, schlechte Arbeitsbedingungen bieten, Bewerbern T-Shirts schenken und Menschen als faul bezeichnen. Verschiedene Menschen fragen ihn im Vorbeigehen, ob er daran gedacht und versucht hat, höhere Löhne zu zahlen. Der Unternehmer ignoriert sie alle. Am unteren Ende des Comics spricht er mit dem Cartoonisten und sagt: "Ich würd gerne bessere Löhne zahlen, aber wir haben das Geld nicht. Auch ich muss mit nur 38 Mio. € Jahresgehalt auskommen!" 

(C) Barry Deutsch, deutsche Übersetzung mit freundlicher Genehmigung des Zeichners von MOMENT.at.

Du findest die "Leftycartoons"-Comics von Barry unter Patreon.com/barry, wo du seine Arbeit auch unterstützen kannst. Die Übersetzung des Comics stammt von MOMENT.at. Alle Rechte am Comic liegen bei Barry Deutsch.

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