Morgenmoment
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/ 12. November 2020

Guten Morgen!

Wir können gerade alle positiven Vibes brauchen, die wir kriegen können. Deswegen findest du in deinem Morgenmoment heute gleich drei gute Nachrichten: Schulen in der Pandemie sicherer zu machen, ist überraschend günstig, eine Gemeinde hat eine Strategie gegen Landflucht und es ist wieder besonders einfach, Menschen in Not eine Freude zu bereiten. Heute aus dem Home-Office von Lisa Wölfl.

#1 Möchtest du das teilen?

Um SchülerInnen vor dem Schul-Shutdown zu bewahren, müssten EntscheidungsträgerInnen ihre Hausaufgaben machen. Internationale Erfahrungen zeigen: Wir könnten Schulen offen lassen, sofern wir gut vorbereitet sind. Was passieren muss, damit die Schule ein sicherer Ort ist, liest du hier.

#2 Zahl des Tages

Das wichtigste Ziel muss in der Pandemie sein, die Schulen so sicher wie möglich zu machen. Wenn alle anderen Mittel ausgeschöpft sind, dann bleibt als letztes Mittel die Schließung. Bisher wurden längst nicht alle Mittel ausgeschöpft, ein umfassendes Sicherheitskonzept für die Schulen ist überfällig.

Die Langzeitfolgen von Schulschließungen kosten laut Berechnungen des Momentum Instituts mindestens 2,8 Milliarden Euro für nur vier Wochen. Im Gegensatz dazu können wir Schulen mit Masken, Luftfiltern und Co. für nur 542 Millionen Euro sicherer machen.

#3 Hast du das gesehen?

Trump ist abgewählt, Joe Biden als neuer US-Präsident ist eine Chance fürs Klima. Was kann Joe Biden für den Klimaschutz tun? Ist überhaupt noch was zu retten? Das beantwortet dir der neue Dauerbrenner - die Klimakolumne: Katharina Rogenhofer vom Klimavolksbegehren analysiert und zeigt auf, was Biden schleunigst umsetzen muss.

#4 Lesetipp

Es steht 83 zu 6. In der Minderheit? Frauen als Vorstandsmitglieder der 20 ATX-Unternehmen in Österreich. Auf den Webseiten der 20 österreichischen Unternehmen an der Wiener Börse lachen einem fast ausschließlich Männer entgegen oder schauen vor den Unternehmenszentralen platziert ernst in die Kamera. Ob die Krise den unheimlich geringen Anteil Frauen an der Spitze geändert hat, liest du hier.

#5 Besser geht doch

In der deutschen Gemeinde Ottenstein in Niedersachsen bleibt der Nachwuchs aus. Wie viele kleine Orte kämpft sie mit Landflucht. Die Volksschule wurde zwischenzeitlich fast geschlossen, weil zu wenige Kinder in der Gemeinde wohnten.

Der Bürgermeister will junge Familien zurück nach Ottenstein holen, indem er Grundstücke verschenkt. 10.000 Quadratmeter wurden zu Baugrund umgewidmet und aufgeteilt. Fünf Grundstücke wurden bisher schon bebaut. Und in der Schule werden wieder mehr Kinder unterrichtet.

#6 Bonustrack

Das Jahr war für viele von uns hart. Ein Grund mehr etwas zurückzugeben, wenn man kann. Zum Beispiel bei der Aktion Christkindlbrief der Caritas Österreich. Auf der Homepage der Caritas kannst du ganz einfach einen Brief bestellen und Christkind für einen Menschen in Not spielen.

Hab einen wundervollen Tag!

Lisa

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