Demokratie
Ukraine-Krieg: Warum spricht Putin von „Entnazifizierung“?
16. März 2022
Wladimir Putin rechtfertigt seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine mit „Entnazifizierung“. Diese Behauptung ist auf mehreren Ebenen absurd. Warum spricht Putin von „Entnazifizierung“? Politologin Natascha Strobl hat das für uns analysiert.
Wladimir Putin versucht seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine wiederholt mit „Entnazifizierung“ zu rechtfertigen. Russland befinde sich auf einer Entnazifizierungsmission und muss deswegen in der Ukraine eingreifen. Eine Behauptung, die auf mehreren Ebenen abstrus ist. Warum macht er das?
Ukraine-Krieg: Warum spricht Putin von „Entnazifizierung“?
Die Erzählung von der „Entnazifizierung“ ist ein historischer Maximalismus und eine Immunisierungsstrategie. Opfer und Täter werden verdreht, um einen Krieg zu rechtfertigen, der nicht zu rechtfertigen ist.
Das könnte dir auch gefallen
- Sebastian Kurz, der Aufhetzer: Vom "Bürgerkrieg" und "unheimlichen Allianzen"
- Teuerung mit Gewinn: Wer tanken muss, kann schlecht verhandeln
- Todesstrafe im Livestream: Öffentliche Hinrichtung als faschistisches Spektakel
- Ein Gespenst geht um: Eine Wirtschaft, die sich an den Bedürfnissen von Menschen orientiert
- Wie sich die FPÖ international aufstellt
- Menschliche Dummheit ist gefährlicher als Künstliche Intelligenz
- Nationalbank-Chef verirrt sich in die Tagespolitik: Was erlaube Kocher?
- Propagandamaschine Innenministerium: Der Holler mit der "Minuszuwanderung"