Wer ist Katharina Stemberger? Engagierte Schauspielerin und UNESCO-Botschafterin1
Frauen machen Geschichte. Auch wenn ihnen das gerne abgesprochen wird. Darum feiert das Moment Magazin im März jeden Tag eine andere große Österreicherin: Heute bitten wir Katharina Stemberger vor den Vorhang. #HerStory
Katharina Stemberger steht seit den 90er Jahren auf Bühnen und vor Filmkameras, zu sehen unter anderem in Unterhaltungsformaten wie "Der Winzerkönig". Im Theater tritt die 1968 in Wien geborene Stemberger gern seriöser auf, etwa als "Heilige Johanna" oder Yvette in "Mutter Courage". Heute ist sie Professorin und Lehrende an der MUK, der Musik- und Kunstuniversität Wien.
Stemberger setzt sich für geflüchtete Menschen ein
Gemeinsam mit ihrem Ehemann Fabian Eder hat sie Filme mit gesellschaftspolitischem Wert gedreht, darunter "Lampedusa - keine Insel". Hier geht es um Flucht und Migration. Themen, die Stemberger stark beschäftigen. Sie setzt sich auch für geflüchtete Menschen ein und ist Mit-Initiatorin der Initiative "Courage - Mut zur Menschlichkeit". Das Ziel der Initiative: Menschen aus Flüchtlingslagern holen und in die österreichische Gesellschaft integrieren. Außerdem ist Stemberger UNESCO-Botschafterin und Vorstandsvorsitzende des Wiener Integrationshauses.
Dieser Text entstand in der Serie #HerStory während des Women's History Month im März 2021. Weil Frauen in der Geschichtsschreibung oft übersehen oder kleingeredet werden, stellt MOMENT Österreicherinnen vor, deren Wirken wir in zeitgenössischer oder historischer Hinsicht bemerkenswert finden.
Das könnte dir auch gefallen
- Führerschein – wozu eigentlich?
- Die Kürzungslandkarte: Was Österreichs Sparpolitik tatsächlich kostet
- Junge Frau mit Kopftuch in Grazer Bus mit Schlägen attackiert – und niemand schreitet ein
- Zwei-Klassen-Medizin: Warum findet ein Wiener Gynäkologe mit Kassenvertrag keine Nachfolge?
- Pensionserhöhung 2027: Wer bekommt wie viel und ist das gerecht?
- Sexuelle Bildung für Menschen mit Behinderungen: "Die Leute glauben, dass etwas mit ihnen nicht stimmt"
- Zyklusorientiertes Arbeiten: Warum die Menstruation im Job kein Tabu bleiben sollte
- Prosfygika: Warum Menschen in Wien für einen Ort in Athen in Hungerstreik gehen
