Morgenmoment
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/ 22. Oktober 2020

Guten Morgen!

Ab heute arbeiten Frauen gratis. Wieso? Das erfährst du in deinem Morgenmoment. Außerdem: Wieso kaum jemand im Kindergarten arbeiten will und ein neuer Dauerbrenner. Heute verschickt von Lisa Wölfl.

#1 Möchtest du das teilen?

Es gibt zwar viele ausgebildete ElementarpädagogInnen, im Kindergarten wollen aber nur wenige arbeiten. In Wien kommen im Kindergarten auf eine Pädagogin 25 Kinder. Hört sich arg an? Ist es auch.

Eine Pädagogin berichtet davon, wie sie sich im Alltag zwischen Bürokratie, den Bedürfnissen der Kinder und der Eltern zerreißt. Wie die Situation besser werden kann und welche Länder die Vorreiter in Sachen Betreuung im Kindergarten sind, liest du hier.

#2 Zahl des Tages

Foto eines ÖBB-Zugs mit Aufschrift: 2,3 Millionen Kilometer pro Jahr mehr fahren ÖBB-Züge ab Dezember allein im Nahverkehrt. Das sind pro Tag 120 neue Zugverbindungen.

Die Österreichische Bundesbahnen (ÖBB) haben ihren neuen Fahrplan angekündigt. Erstmals seit Jahren wird es dabei keine Preiserhöhung geben. Noch besser: zu den 4.400 bisherigen täglichen Nahverkehrsverbindungen sollen jetzt 120 neue S-Bahnen, Regionalzüge und Regio-Express-Züge dazu kommen. Sie sollen den Zug für PendlerInnen attraktiver machen. Zusätzlich soll es auch im Verkehr zwischen größeren österreichischen Städten (Railjets) und im europäischen Nachtzugnetz (Nightjets) neue Verbindungen geben. Der neue Plan gilt ab 13. Dezember.

#3 Hast du das gesehen?

Zeit für ein neues Klimaschutzgesetz. Was muss da drin stehen? Was sind die neuen Klimaziele? Und wird sich die Regierung jetzt endlich dran halten? Das verrät dir der neue Dauerbrenner - die Klima-Kolumne mit Katharina Rogenhofer.

#4 Lesetipp

Alles Gute zum Equal Pay Day! Er markiert den Tag, ab dem Frauen "gratis" arbeiten. In Wahrheit ist es aber noch viel schlimmer: Der Lohn hat Auswirkungen auf Arbeitslosengeld, Pension und Vermögen. In all diesen Bereichen sind Frauen klar im Nachteil. Wir haben die wichtigsten Punkte grafisch aufbereitet und verständlich erklärt.

#5 In was für einer Welt leben wir eigentlich?

Das große Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos ist abgebrannt. Auch davor wurden die Zustände als Hölle auf Erden bezeichnet. Das neue Lager ist laut Hilfsorganisation Oxfam aber sogar noch schlimmer. Die Menschen, die dort leben müssen, haben kaum fließendes Wasser. Sie müssen sich im Meer waschen. Abwassersystem gibt es keins, Essen viel zu wenig. Wieso lassen wir Menschen so leben?

Es geht auch anders. Unzählige Organisationen, Gemeinden und Privatpersonen in Österreich haben der Initiative "Courage - Mut zur Menschlichkeit" sichere Plätze für Menschen aus griechischen Lagern angeboten. Innerhalb kürzester Zeit wäre es möglich, mindestens 3.000 Menschen aus dem Lager zu retten.

Zu sehen ist die Landkarte der "sicheren" Plätze

Ich wünsche dir einen schönen Donnerstag,

Lisa

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