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Demokratie
Klimakrise

AUA-Rettung: Wieso Österreich schwach verhandelt hat

AUA-Rettung: Wieso Österreich schwach verhandelt hat
Grafik der Woche, Momentum

Die Chance, aus Fehlern der Banken-Rettung nach der Finanzkrise 2008 zu lernen, hat die Regierung wohl vergeben. 

Die Chance, aus Fehlern der Banken-Rettung nach der Finanzkrise 2008 zu lernen, hat die Regierung wohl vergeben.

Deutschland und die Schweiz haben bei ihren Fluglinien-Rettungen eine direkte Beteiligung ausverhandelt.

Nicht so Österreich: 150 Millionen Euro fließen als reiner Zuschuss an die AUA. Geld, das der Steuerzahler nicht wiedersehen wird.

 
Luftfahrt-Rettungen im Vergleich. Tabelle stellt die Verhandlungserfolge von Österreich, der Schweiz und Deutschland gegenüber. Österreich konnte keine verzinste Beteiligung und keinen Sitz im Lufthansa Aufsichtsrat verbuchen. Ebenso ging man in der Frage der Partizipation an Wertsteigerung leer aus.

Damit entgehen Österreich die Kursgewinne bei einer erfolgreichen Sanierung.

Diese würden bei einer grundlegenden Aktien-Kurserholung auf 20 Euro schon 127 Mio. ausmachen.

Bei einer stärkeren Erholung auf die beiden Höchstwerte der letzten fünf Jahre gäbe es bis zu 266 Mio. Gewinn.

 
Man hätte mit einer AUA-Beteiligung auch gewinnen können.
 

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