Morgenmoment
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/ 18. Januar 2021

Guten Morgen,

wir brauchen dringend eine bessere Versorgung für schwerkranke Kinder und Jugendliche, SeefahrerInnen sind wegen der Corona-Pandemie auf Containerschiffen gefangen und die niederländische Regierung ist zurückgetreten. Ein Morgenmoment mit Katharina Egg.

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#1 Möchtest du das teilen?

In Österreich leben rund 5.000 schwerkranke Kinder und Jugendliche. Sie müssen intensiv betreut werden, das ist teuer und in der öffentlichen Versorgung gibt es Lücken. Die Betreuung ist oft von Vereinen und privaten Spenden abhängig. Wir haben mit betroffenen Familien und AktivistInnen gesprochen.

#2 In was für einer Welt leben wir?

Die niederländische Rechts-Regierung unter der Führung von Mark Rutte ist am Freitag zurückgetreten. Über mehrere Jahre wurden rund 20.000 Eltern fälschlicherweise als BetrügerInnen vom Finanzamt verfolgt. Manche von ihnen mussten sich deshalb sogar verschulden. Aber nicht nur die Kindergeldaffäre ist ein Skandal: Während Familien in den Niederlanden zu Unrecht Geld zurückzahlen mussten, gilt das Land als eines der wichtigsten Steueroasen in der EU. Die Chancen von Mark Rutte in knapp zwei Monaten bei den Parlamentswahlen wiedergewählt zu werden, stehen trotz des Skandals nicht schlecht.

#3 Gezeichnet

Die ExpertInnen widersprechen sich. Doch der kluge Premierminister weiß, wie man schwierige Situationen löst. Der Hebel der Macht berichtet.

#4 Zahl des Tages

45 Prozent der Frauen legen ihre Wege ohne Auto zurücl. Sie fahren nur halb so viele Autokilometer wie Männer.

Frauen leben klimafreundlicher. Das zeigt sich auch in der Mobilität: Männer fahren laut einer Studie durchschnittlich fast doppelt so viele Autokilometer in Österreich wie Frauen. Woran kann das liegen? Frauen sind öfter teilzeitbeschäftigt und arbeiten unbezahlt zu Hause. Umkehrt legen Männer dann mehr Arbeitswege zurück. Die Studie zeigt also gleich zwei Probleme: Frauen arbeiten öfter unbezahlt und Arbeitswege werden noch viel zu oft mit dem Auto zurückgelegt. Aber es gibt Lichtblicke: Bei Jüngeren gab es bereits 2017 weniger Unterschiede im Mobilitätsverhalten, in Wien ist es fast ausgeglichen.

#5 Hast du das gesehen?

Dir gehen Spaziergänge und geschlossene Geschäfte auf die Nerven? Mir auch. Aber stell dir vor, du bist auf einem Schiff gefangen. Für hunderttausende Seeleute ist das Realität: Sie können wegen der Corona-Pandemie ihre Schiffe nicht verlassen. Gestrichene Flüge, geschlossene Visastellen und Quarantäne-Maßnahmen erschweren weltweit die Crew-Wechsel. Eine 30-minütige Dokumentation begleitet einen philippinische Bootsmann und eine Köchin bei ihrer Arbeit auf einem Containerschiff. Die beiden wollen endlich zurück zu ihrer Familie.

#6 Mal ganz unter uns

Wir bei Moment bemühen uns jeden Tag, dich über Wichtiges am Laufenden zu halten, das sonst zu oft untergeht. Natürlich soll unser Journalismus im Interesse der Vielen aber auch so viele Menschen wie möglich erreichen. Das wichtigste Werkzeug, damit uns neue Menschen finden, sind persönliche Weiterempfehlungen von denen, die uns bereits kennen und mögen. Das könntest du sein! Erzähl deinen FreundInnen von uns! Und fällt dir jemand ein, der den Morgenmoment mögen könnte? Dann empfiehl ihm oder ihr unseren Newsletter und schick zum Beispiel gleich diese Ausgabe weiter. Danke!

Ich wünsche einen guten Start in die Woche!
 

Katharina

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