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Klimakrise

Black Friday: Was du statt shoppen tun kannst

Der Black Friday ist wieder da und mit ihm Diskussionen um Rabattschlachten, Kapitalismus und Konsumkritik. Ein Versuch, den Konsum-Feiertag einzuordnen.

Der Black Friday ist wieder da und mit ihm Diskussionen um Rabattschlachten, Kapitalismus und Konsumkritik. Ein Versuch, den Konsum-Feiertag einzuordnen.

Der Black Friday ist wieder da. Mit (vermeintlichen) Rabatten sollen wir zum Kaufen animiert werden. Und zwar über das hinaus, was wir brauchen. Dabei konsumieren wir insgesamt ohnehin zu viel. Schon am 2. August haben wir weltweit alle Ressourcen aufgebraucht, die die Erde in einem Jahr zur Verfügung stellen kann. Der gerechte Anteil von Österreich war schon am 6. April aufgebraucht.

Black Friday: Kritik am Hochtag des Konsums

Hinter den Rabatten verstecken sich außerdem oft miese Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen. Deswegen wird der Black Friday als Hochtag des Konsums häufig kritisiert – zu Recht. 

Doch für viele Menschen sind Rabatte auch wichtig. Ärmere Menschen sind häufig darauf angewiesen. Sie können sich notwendige Dinge oder Weihnachtsgeschenke dadurch eher leisten. Und die Verantwortung für die globalen Krisen und Ungerechtigkeiten unserer Zeit können nicht nur auf individueller Ebene gelöst werden. 

Gerade wenn man etwas Handlungsspielraum hat: Den eigenen Konsum kritisch zu hinterfragen, ist natürlich trotzdem wichtig. Das können gerade Tage wie der Black Friday in Erinnerung rufen.

Noch wichtiger ist, strukturelle Probleme zu sehen und Lösungen auch auf struktureller Ebene zu fordern. Wir haben fünf Dinge überlegt, die du tun kannst, statt shoppen zu gehen oder auf Plattformen zu stöbern und zu kaufen:

 

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