Morgenmoment
/ 26. September 2022

Guten Morgen,

Klimaschutz und Menschenrechte sind enorm wichtig. Manche geben dafür alles und andere tun nichts. Deinen Morgenmoment verantwortet heute Andreas Bachmann.

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#1 Möchtest du das teilen?

Dürren, Extremwetter, Überflutungen - die Klimakrise hat auch Österreich längst erreicht. Doch die Regierung tut: nichts. Endlich ein neues Klimaschutzgesetz? Die ÖVP hält das für nicht so wichtig. Auf die Wirtschaft müsse geschaut werden und um das Klima zu schützen, brauche es ja wohl kein Gesetz. Warum das politisches Greenwashing ist und Österreich als Klimanachzügler dringend einen gesetzlichen Rahmen für Klimaschutz braucht, erklärt Katharina Rogenhofer vom Klimavolksbegehren im neuen Dauerbrenner.

 

#2 Die Nachrichten erklärt

Haare abschneiden, Kopftücher verbrennen, Arbeit niederlegen – Iraner:innen wollen sich menschenfeindliche Vorschriften nicht länger gefallen lassen. Das iranische Regime reagiert mit Brutalität und Internetsperre. Bereits über 30 Menschen starben, weil sie gegen die Regierung protestieren. Was da gerade passiert, was die Proteste auslöste und wie du die iranische Bevölkerung im Kampf für Demokratie und Menschenrechte unterstützen kannst, liest du hier.

#3 Besser geht doch

Ab 1. Oktober dürfen deutsche Behörden queere Geflüchtete nicht mehr mit dem Hinweis auf ein "diskretes Leben im Herkunftsland" abschieben. Asylbehörden gingen davon aus, dass LGBTIQ+ Personen nicht verfolgt würden, wenn sie ihre sexuelle Identität verstecken. Das ist nicht mehr zulässig. Deutschland muss bei der Entscheidung über Asyl für queere Menschen immer im Blick haben, dass die Person ihre Identität offen auslebt. In 11 Ländern, darunter Iran und Afghanistan, droht bei gleichgeschlechtlichen sexuellen Beziehungen die Todesstrafe.

#4 Hast du das gesehen

Im Iran schränkt die Regierung ihren Bürger:innen den Internetzugang ein, um die Proteste gegen das Regime zu unterdrücken. Auch in anderen Ländern wie Russland oder Belarus versucht der Staat immer wieder, den Zugang zum Internet zu unterdrücken. Es gibt aber Möglichkeiten, das zu umgehen. Und auch wir alle können dabei etwas tun, zum Beispiel mit der Browser-Erweiterung "Snowflake". Wir erklären dir, wie das funktioniert.

#5 Besser geht doch, die zweite

Der Großteil der Waren weltweit wird mit riesigen Containerschiffen über die Meere verfrachtet. Diese werden von dreckigem Schweröl und Schiffsdiesel angetrieben. Wie viel Schaden das anrichtet, war bisher schwer messbar. Ein neuer „Schadstoffblitzer“ in der Hafenausfahrt vor Wilhelmshaven in Deutschland soll das ändern. Die Boje misst direkt an der Wasseroberfläche, wie viele Rußpartikel und Schadstoffe die Schiffe ins Meer ausstoßen. So sollen Behörden besser kontrollieren können, wie schmutzig Containerschiffe tatsächlich sind. Das System soll Anreize schaffen, umweltfreundlichere Schiffsantriebe zu entwickeln.

 

Einen schadstoffarmen Montagmorgen wünscht Dir

Andreas

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