Morgenmoment
/ 19. November 2021

Guten Morgen!

Der Weg in die Freiheit wird im heutigen Morgenmoment von Sebastian Panny beschrieben.

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#1 Möchtest du das teilen?

In Österreich müssen viel mehr Leute geimpft werden, damit wir uns endlich von der Pandemie befreien können. Eine Möglichkeit, um das zu erreichen, wäre eine allgemeine Impfpflicht einzuführen. Aber kann man das wirklich machen? Als letzter Ausweg wird das notwendig sein, wie Barbara Blaha im neuen Moment Mal erklärt. Sie hat aber auch noch andere Ideen, wie wir die Impfquote erhöhen können.

#2 Hast du das gesehen?

"Es liegen viel mehr Geimpfte als Ungeimpfte in den Krankenhäusern. Die Impfung bringt also gar nichts!" Hörst du das in letzter Zeit auch so oft wie wir? Die Aussage stimmt einerseits gar nicht. Andererseits bedeuten mehr Geimpfte in den Krankenhäusern nicht, dass die Impfung nicht funktioniert. Wir erklären dir auf TikTok, wo der Denkfehler dabei liegt.

#3 Lesetipp

Es gibt immer noch Menschen, die behaupten, dass die Erhitzung der Erde nicht vom Menschen verursacht wurde. Dafür bringen sie absurde Erklärungen vor, etwa dass die Sonne immer heißer wird. Außerdem hat es Klimaschwankungen ja immer gegeben! Doch die Wissenschaft zeigt: Am Klimawandel ist ausschließlich die Menschheit schuld - sogar zu meh als 100%.

#4 Besser geht doch

Finnland will Löhne gesetzlich transparent machen. Durch das geplante Gesetz sollen Beschäftigte Einblick in die Löhne ihrer Kolleg:innen bekommen - sofern sie sich benachteiligt fühlen. Die Maßnahme soll dafür sorgen, dass die Lohnschere zwischen Männer und Frauen kleiner wird. Sie beträgt in Finnland 17,2%.

Studien zeigen, dass Lohntransparenz positive Auswirkungen auf den Gender-Pay-Gap haben kann. In Unternehmen, in denen mehr Transparenz herrscht, gibt es auch geringere Unterschiede bei den Löhnen. In manchen Ländern ist das bereits allgemein üblich. In Schweden kann man etwa öffentlich einsehen, wer wie viel verdient. Auch Norwegen veröffentlicht die Steuerdaten seiner Bürger:innen jährlich. 

In Österreich liegt der Gender-Pay-Gap bei 14,3 Prozent. Auch bei uns gibt es eine Form der Lohntransparenz. Die ist allerdings eher zahnlos: Unternehmen ab 150 Mitarbeiter:innen müssen alle zwei Jahre grobe Einkommensberichte erstellen, die nach Geschlecht aufgeteilt sind. Veröffentlicht werden sie aber nicht. Einsehbar sind sie für Mitarbeiter:innen über den jeweiligen Betriebsrat.
 

#5 Zitat des Tages

Noch eine gute Nachricht:

Nach fast 14 Jahren hat es Britney Spears endlich geschafft. Ein Gericht hat sie aus der Vormundschaft ihres Vaters entlassen. Zum ersten Mal seit 2008 kann sie ohne Einschränkungen persönliche und berufliche Entscheidungen treffen.

Begründet wurde die Übertragung der Vormundschaft damals durch psychische Probleme der Sängerin. Seitdem konnte ihr Vater über praktisch alle Lebensbereiche seiner Tochter entscheiden. Selbst wenn sie außer Haus gehen oder Geld ausgeben wollte, musste sie um Erlaubnis bitten.

Spears hat seit längerem gegen diese Vormundschaft angekämpft. Und sie hat von ihren Fans Unterstützung bekommen: In sozialen Medien hat sich die #FreeBritney-Bewegung in den letzten Jahren gegen die Entmündigung der Sängerin stark gemacht. Dafür hat sich Spears jetzt in einem Video bedankt.

Auch in Österreich gibt es ein ähnliches System. Bis 2018 war es die Sachwalterschaft, danach wurde es als Erwachsenenschutzrecht reformiert. Seitdem hat sich zwar einiges gebessert, aber es gibt damit noch immer viele Probleme. Welche das sind, kannst du hier lesen.
 

Zum Schluss: Solltet ihr am Samstag in Wien unterwegs sein, passt auf euch auf. Eine von der FPÖ-initiierte Demo gegen die Corona-Maßnahmen könnte zu heiklen Situationen führen. Beobachter:innen der sozialen Kanäle von Impfgegner:innen fürchten die Teilnahme gewaltbereiter Gruppen. 

Trotzdem einen schönen Start ins Wochenende

Sebastian

 

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