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Ungleichheit

Guter Ausländer – böser Ausländer

Guter Ausländer – böser Ausländer
Wer kennt ihn nicht, den guten und den bösen Ausländer? Was sich anhört wie die Rollenbeschreibung für einen Film ist leider eine ständige Zuschreibung für Menschen mit Migrationsgeschichte. Kolumnistin Ebru Sokolova spricht über zweierlei Maß und fehlende Akzeptanz.
 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Moment Magazin (@moment_magazin)

Wer kennt sie nicht! Den guten und den bösen Spanier. Den guten und den bösen Bosnier. Die gute und die böse Türkin.
Was sich anhört wie eine Rolle für einen Spielfilm ist leider eine Zuschreibung, die auf Menschen mit Migrationsgeschichte angewandt wird.

Häufig wird versucht zu unterscheiden – in “gute Ausländer” und “böse” oder “schlechte Ausländer”. Wenn du brav arbeitest, Deutsch kannst und dich anpasst, bist du ein guter Ausländer. Wenn du allerdings keinen Job hast, gebrochenes Deutsch sprichst oder nicht mit allem einverstanden bist, bist du der böse Ausländer.

Ganz egal, welchen Hintergrund eine Person hat oder wie die jeweilige Lebenssituation aussieht. Man ist ja nicht ausländerfeindlich – aber sie müssen sich schon korrekt verhalten. Der gute Österreicher wäre dann wohl ein Schnitzel essender FPÖ-Wähler, der regelmäßig Skifahren geht und eine Schwäche für alte Liederbücher hat…oder wäre das dann doch der böse?

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