Morgenmoment Coverbild

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/ 18. Februar 2020

Guten Morgen!

Heute umarmt unser Newsletter den Mut: Den braucht man nämlich, wenn man öffentlich über schwierige Situationen wie Armut oder chronische Erkrankungen spricht - Dinge, über die man in Österreich gerne schweigt.

Nicht besonders mutig muss man sein, um Steuern zu vermeiden: Zumindest wenn man ein großer Konzern ist. Ein Morgenmoment, heute zusammengestellt von Sebastian Panny.

 

#1 Möchtest du das teilen?

Chronisch krank zu sein belastet nicht nur den Körper. Auch in Österreich führt so eine Situation häufig zu finanziellen Schwierigkeiten, wie eine Betroffene in unserer Rubrik "Was ich wirklich denke" berichtet.

Warum sie etwa auf die Behandlung bei PrivatärztInnen angewiesen ist obwohl private Krankenversicherungen sie als Kundin ablehnen, kannst du hier lesen.

#2 Hast du das gesehen?

Weißt du, was ein "Double Irish with a Dutch sandwich" ist? Nein? Keine Sorge, damit bist du nicht allein. Wir haben die Redaktion verlassen, um Leute mit dieser und anderen Fragen zu konfrontieren (Kleiner Tipp: Es ist weder ess- noch trinkbar.)

 

 

#3 Lesetipp

Auch unser Chefökonom Oliver Picek beschäftigt sich in seiner heutigen Kolumne mit dieser Frage. Wer blockiert eigentlich mögliche Lösungen zur Steuervermeidung, wer hilft dabei kräftig mit und vor allem: Was kann man eigentlich dagegen unternehmen? Die Antworten auf alle diese Fragen kannst du hier finden.

#4 Hast du das gehört?

Wenn man als Vizekanzler die Republik verkaufen will, wer ist dann tatsächlich schuld daran? Wenn die Vergangenheit des Präsidentschaftskandidaten als Offizier der deutschen Wehrmacht aufgedeckt wird, wer steckt denn da wirklich dahinter? In Österreich lässt sich das leicht beantworten: Die anderen. Man selbst sieht sich als Opfer - und die Öffentlichkeit zieht da gerne mit.

Warum die anderen so gemein und man selbst nie Schuld ist in Österreich, dem ist die Autorin Barbara Kaufmann für eine Radiosendung nachgegangen. Dass ihr Essay, gesprochen von Birgit Minichmayr, nicht in Österreich, sondern in Deutschland erschienen ist, kann durchaus als Treppenwitz verstanden werden. Den scharfsinnigen Einblick in die österreichische Seele kannst du dir aber ganz leicht hier anhören.

#5 Thread des Tages

Leistungsfetisch ist das politische Gebot der Stunde. Eh klar, wer fleißig ist, hat Arbeit und somit Geld. Nur wer faul ist, gerät in finanzielle Schwierigkeiten. Wie es Menschen in unsicheren Arbeitsverhältnissen jedoch tatsächlich geht und welche Auswirkungen der ständige Kampf ums Notwendigste im Alltag auf Betroffene hat, erzählt dir Dani Brodesser in diesem Thread eindrucksvoll.

Wenn du bis hier gelesen hast, war das jedenfalls schon mal eine ziemliche Leistung.

Ich wünsche dir einen schönen Dienstag!

Sebastian

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