Warum das Arbeitslosengeld in Österreich in Wahrheit niedrig ist
In Österreich kursierte zuletzt in vielen Medien die Falschinformation, das Arbeitslosengeld sei hoch.
Ein Blick auf Österreichs Daten im Vergleich zu europäischen Wohlfahrtsstaaten zeigt: Österreichs Unterstützung ist anfangs äußerst niedrig, nach einer Bezugsdauer von mehreren Jahren durchschnittlich.
Für die Corona-Arbeitslosen, die ja plötzlich und erst seit März ihre Arbeit verloren, ist derzeit allerdings vor allem der Bezug am Anfang wichtig, wo Österreich besonders wenig auszahlt.
Warum diese Berechnungen die Realität besser abbilden, als die kursierenden Falschinformationen, und wie mit der Statistik Schindluder getrieben wird, um Österreich als besonders "großzügig" darzustellen, hat das Momentum Institut hier in einem ausführlichen Beitrag erklärt.
Unter anderem wird dabei oft ein unrealistisches Gehalt angenommen, die Wohnbeihilfe ignoriert (die anderswo eine wichtigere Ergänzung für Arbeitslose ist) oder Österreich mit besonders schlecht ausgebauten Sozialstaaten verglichen.
Das könnte dir auch gefallen
- Zwischenparken: Unternehmen lagern ihr Risiko auf die Allgemeinheit aus
- Zyklusorientiertes Arbeiten: Warum die Menstruation im Job kein Tabu bleiben sollte
- Warum Sozialarbeiter:innen für ein Berufsgesetz protestieren
- Der Care-Rechner ist da: Wer macht eigentlich die unbezahlte Arbeit zuhause?
- Warum Pflegerinnen und Kindergärtner bald streiken könnten
- Ordensspitäler in OÖ streiken – warum?
- Mitarbeitermangel im Winterdienst: Fehlen die Arbeitslosen?
- Ich arbeite bei McDonald’s: Warum ich meinen Job mag
