Morgenmoment
/ 18. Juli 2022

Guten Morgen,

Bäume in der Stadt sehen nicht nur gut aus, sie kühlen auch im Sommer. Eine Großstadt in den USA pflanzt jetzt Zehntausende. Dazu: Teures und klimafeindliches Gas bereitet uns Kopfzerbrechen. Ein paar Ideen gegen die Gaskrise und was sie taugen, heute im Morgenmoment von Andreas Bachmann.

Fünf wichtige Themen in nur drei knackigen Minuten. Hol dir deinen täglichen Morgenmoment per E‑Mail!

Ich bin einverstanden, einen regelmäßigen Newsletter zu erhalten. Mehr Informationen: Datenschutz.

#1 Möchtest du das teilen?

Österreich möchte raus aus klimaschädlichen und inzwischen sehr teurem Gas. Aber bitte ohne Gasheizungen aus den Wohnungen reißen zu müssen und durch klimafreundliche Alternativen zu ersetzen. Die Gasindustrie verspricht daher "Grünes Gas". Warum das ein Märchen ist, erklärt Katharina Rogenhofer in der neuen Ausgabe vom Dauerbrenner.

#2 Besser geht doch

"Unsere Stadt soll kühler werden" Cleveland will seine Bäume zurück

Vor 70 Jahren war Cleveland, Ohio, die "Forest City". Seitdem verliert die Stadt Bäume. Das Baumsterben ist menschengemacht. Schädlinge breiten sich in der Klimakrise schneller aus.

Bäume spenden Schatten, ziehen CO2 aus der Luft, reduzieren Stress und kühlen. Heute sind nur noch 6% der Innenstadt Clevelands von Baumkronen bedeckt. Dort ist es bis zu 10 Grad heißer als in den Außenbezirken. Jedes Jahr sollen 28.000 Bäume gepflanzt werden, um bis 2040 wieder 30% Baumbedeckung zu erreichen.

#3 Hast du das gesehen?

Armut erschwert das Leben nicht nur, sondern verkürzt es auch. Ein armer Mann verliert zwölf, eine arme Frau neun Lebensjahre, gegenüber Durchschnittsverdiener:innen.

Ob Armut krank macht oder Krankheit arm, ist nicht restlos geklärt. Allerdings hat Armut auch dann Einfluss auf die Lebenserwartung, wenn der Faktor Krankheit hinaus gerechnet wird.

#4 Der Reihe nach

Es klingt unlogisch: Nur 3 Prozent unseres Stroms stammen aus Gas. Trotzdem zahlen wir für 100 Prozent des Stroms den hohen Gaspreis – auch wenn er aus billiger Wasserkraft kommt. Das hat zwei Folgen: Kund:innen zahlen immer mehr für Strom. Produzenten wie der Verbund machen Übergewinne, weil sie billigen Strom sehr teuer verkaufen. Das Momentum Institut schaute sich an, wie andere Länder die Strompreise runterbekommen und was noch helfen kann. Der Reihe nach kannst du das hier lesen. Den ausführlichen Report des Momentum Institut liest du hier.

Ich wünsche Dir einen guten Start in die Woche,

Andreas

Fünf wichtige Themen in nur drei knackigen Minuten. Hol dir deinen täglichen Morgenmoment per E‑Mail!

Ich bin einverstanden, einen regelmäßigen Newsletter zu erhalten. Mehr Informationen: Datenschutz.