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/ 18. November 2020

Guten Morgen!

Heute geht es im Morgenmoment um geschlossene Schulen, geöffnete Waffengeschäfte und hoffentlich offene Herzen.

Zusammengestellt wurde er vom auf jeden Fall offenen Sebastian Panny.

#1 Möchtest du das teilen?

Jetzt ist also der zweite harte Lockdown da. Und das bedeutet für viele Familien, wie schon im Frühjahr, eine Mehrfachbelastung. Denn die Schulen sind zwar offen, aber dort werden die Kinder nur mehr betreut. Jetzt müssen die SchülerInnen wieder zuhause lernen.

Aber was bedeutet das für Familien eigentlich? Um das zu zeigen, starten wir eine neue Reihe und werden drei Familien während des Lockdowns begleiten, die die Situation sehr unterschiedlich erleben, aber vor allem eines gemeinsam haben: Kinder im schulpflichtigen Alter. Was Homeschooling bedeuten kann und wie sich der Alltag der Familien ändert, liest du in der ersten Ausgabe von "Schulen zu, was jetzt?"

#2 In was für einer Welt leben wir eigentlich?

Waffengeschäfte bleiben trotzdem offen

Zumindest Waffen kann man noch problemlos kaufen

Museen, Bibliotheken und andere Kultureinrichtungen müssen schließen. Kleine Betriebe wie Friseursalons oder Blumengeschäfte werden unter dem Lockdown leiden.

Und Waffengeschäfte? Die dürfen weiter offenbleiben, sie gelten als „systemrelevant“. In der aktuellen Covid-Verordnung sind Einrichtungen, die „Verkauf und Wartung von Sicherheits- und Notfallprodukten“ betreiben nämlich ausgenommen. Argumentiert wird das damit, dass JägerInnen systemrelevant sind - ob dafür alle Waffengeschäfte in ganz Österreich für die Zeit des Lockdowns offen bleiben müssen, ist die andere Frage.

#3 Hast du das gesehen?

Viele Unternehmen sind unzufrieden über die Corona-Hilfsgelder, die sie erhalten. Einige Branchen profitieren jedoch sogar vom Umsatzersatz, kritisiert Oliver Picek. Der Chefökonom des Momentum Instituts war zu diesem Thema am 16.11. in der ZiB2 zu sehen, den ganzen Beitrag kannst du dir hier anschauen.

#4 Lesetipp

Der zweite Lockdown ist in Kraft und die nächste Krise am Arbeitsmarkt steht bevor. Bei der ersten Welle litten vor allem ArbeiterInnen unter dem Wegfall von Arbeitsplätzen. Das hätte jetzt besser werden können - doch eine rechtliche Anpassung an Angestellte wurde verschoben. Warum das dramatische Auswirkungen haben könnte, haben wir hier für dich zusammengefasst.

#5 Zahl des Tages

Initiative für ein Opfer des Terroranschlags

Gudrun kam beim Terroranschlag in Wien ums Leben. Eine Initiative will jetzt ein Zeichen setzen.

Heute haben wir eine etwas andere Zahl des Tages für dich. Gudrun war eines der Opfer des Terroranschlags von Wien. Vielleicht kennst du sie aus dem Nachruf ihrer Schwester: "Leg die Waffen weg und setz dich her zu mir"

Von ihren Hinterbliebenen und FreundInnen wurde nun die Aktion "Two Million Hearts" ins Leben gerufen. Sie wollen in Erinnerung an Gudrun ein Projekt unterstützen, denn diese hat sich immer stark für andere Menschen eingesetzt. Wenn auch du ein Zeichen setzen willst, kannst du auf ihrer Homepage in Gudruns Namen eine Spende an das Frauenhaus Mödling tätigen - ein Ort, zu dem sie selbst Bezug hatte.

Ich hoffe, dein Herz ist für heute geöffnet!

Einen wunderschönen Tag, 

Sebastian

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