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Gesundheit
Klimakrise

Warum wir uns mehr vegan ernähren sollten

Du suchst Argumente für vegane Ernährung? Sie ist gut fürs Klima und für Tiere. Das ist eindeutig belegt. Wir haben drei weitere gute Gründe für Veganismus gesammelt. Das spricht für eine pflanzliche Ernährung.

Vegane Ernährung ist gut fürs Klima und für Tiere. Das ist eindeutig belegt. Vor allem Menschen in reichen Industriestaaten wie Österreich verursachen viel zu viel CO2. Das liegt nicht nur an unserer Ernährung – aber auch. Das Klima ist nur eines der Argumente, die dafür sprechen, uns öfter vegan zu ernähren.

3 Argumente für vegane Ernährung

#1 Ein Fokus auf pflanzliche Ernährung schont Klima

Pflanzliche Ernährung ist deutlich klimaschonender. Fleischproduktion verbraucht viel mehr Wasser und Fläche. Denke dabei etwa an die Sojaproduktion für Tierfutter, für die der Regenwald abgeholzt wird.

Wenn reiche Länder von fleischlastiger auf pflanzliche Ernährung umsteigen würden, wären die Emissionen aus der Landwirtschaft um 61 Prozent niedriger. Der doppelte Nutzen: Die Emissionen aus der Aufzucht von Tieren fielen weg, die freigewordenen Flächen würden sogar CO2 binden.

Wer heute schon vegan lebt, verursacht pro Jahr um zwei Tonnen CO2 weniger. Das sind etwa acht Flüge zwischen London und Berlin oder etwa ein Viertel dessen, was Menschen in Österreich im Schnitt pro Jahr verursachen.

#2 Vegan ist billiger

Oft heißt es, vegane Ernährung sei einfach zu teuer. Ein Grund dafür ist, dass Fleischersatzprodukte oft deutlich teurer als echtes Fleisch sind. Eine vegane Küche kommt aber auch ohne diese aus – etwa wenn Fleisch mit mehr Hülsenfrüchten und Nüssen ersetzt wird. Eine Studie der Oxford University ergab, dass eine gesunde und nachhaltige vegane Ernährung schon unter heutigen Bedingungen in reichen Ländern bis zu 34 Prozent günstiger ist als die übliche Mischkost. (Auswärts zu essen wurde nicht berücksichtigt.)

#3 Mensch und Tier leiden in der Fleischindustrie

Für billiges Fleisch, billige Milch und billige Eier werden Tiere auf engem Raum zusammengepfercht und haben oft ein miserables Leben. Wenn beim Schlachten etwas schiefgeht, sterben sie auch noch unter Qualen. Tiere, die nicht gebraucht werden, müssen sterben – so wie rund 9 Millionen männliche Küken in Österreich pro Jahr.

Und wer schlachtet sie? Vor allem Arbeiter:innen aus ärmeren Ländern schlachten Tiere und zerlegen das Fleisch in Österreich wie in Deutschland. Der Lohn ist niedrig, die Arbeit körperlich und psychisch belastend. Immer wieder berichten Arbeiter:innen von Ausbeutung über Subunternehmen – werden Opfer von Lohnraub, müssen in dreckigen Unterkünften schlafen. (Die Bedingungen für Erntearbeiter:innen sind leider zu oft ähnlich.)

 

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