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Gesundheit

Frau, stell dich nicht so an!

Frau, stell dich nicht so an!

Fünf Themen, drei Minuten, ein Newsletter mit Haltung. Dein Morgenmoment.

 
 

Guten Morgen!

Beschwerden während der Periode? Das sollte für Frauen kein Grund sein, ihre „Pflichten“ zu vernachlässigen – sagen Männer. Dein Morgenmoment, heute von Andreas Bachmann.

 

#1 Möchtest du das teilen?

Sexarbeit ist in Österreich grundsätzlich legal. Gesellschaftlich akzeptiert aber noch lange nicht. Stimmen, die sich für ein Sexkauf-Verbot aussprechen, werden auch in Österreich lauter. Die Betroffenen selbst haben in der öffentlichen Debatte sowie in der Gesetzgebung aber keinen Platz. Zum morgigen Hurentag haben wir uns gefragt: Wie geht das besser?

#2 Hast du das gesehen?

 

Zu viele Frauen in Österreich sind von Periodenarmut betroffen und leiden unter Regelbeschwerden. Auch Männer sollten über Menstruation und Co. Bescheid wissen. Die Ergebnisse einer Umfrage der NGO Plan International zeichnen aber ein sehr bedenkliches Bild. Wie ernst die Situation für Frauen teilweise ist, scheint bei vielen der befragten Männer nicht durchgedrungen zu sein. Was dahinter steckt, erklären wir dir hier.

#3 Lesetipp

Heute stimmt das EU-Parlament über ein Lieferkettengesetz ab. Es soll Unternehmen verpflichten, in ihrer gesamten Lieferkette darauf zu achten, dass die Menschenrechte von Beschäftigten gewahrt sind und die Umwelt nicht geschädigt wird. Doch kurz vor knapp legt sich die konservative EVP-Fraktion quer. Das Gesetz könnte scheitern. Worum gestritten wird, liest du hier.

#4 In was für einer Welt leben wir eigentlich?

 

Bezahlst du heute mehr Miete als noch vor zwei Jahren? Vielleicht sogar deutlich mehr? Dann bist du in Österreich nicht allein. Bis zu 24 Prozent mehr als im Jahr 2021 müssen Mieter:innen heute für ihre Wohnung zahlen. Kategoriemieten stiegen besonders stark. Richtwertmieten wurden um fast 15 Prozent erhöht. Wer im Neubau wohnt, zahlt heute im Schnitt fast 17 Prozent mehr. Die Wohnkosten stiegen hierzulande deutlich rasanter als in vielen anderen europäischen Ländern.

Das ergab eine Analyse des Momentum Instituts. Wer vor zwei Jahren noch 480 Euro Richtwertmiete zahlte, muss heute im Schnitt 72 Euro im Monat mehr fürs Wohnen ausgeben. Grund dafür: Die Mieten sind an den Verbraucherpreisindex gekoppelt. Steigt die Inflation, steigen die Mieten automatisch mit – und heizen so wiederum die Teuerung an. Die Miet-Preis-Spirale dreht sich In Österreich.

Andere Länder konnten die Wohnkosten dagegen im Zaum halten – vor allem dank Mietpreisbremsen. In Portugal steigen die Mieten seit 2021 lediglich um 2,4 Prozent. In Spanien dürfen die Mieten jährlich nur um 2 Prozent erhöht werden. Frankreich bremst die Mietpreise bei 3,5 Prozent Steigerung, in zwei Jahren stiegen die Mieten somit um 6,1 Prozent.

 

 

Hab einen schönen Tag,
Andreas

 

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