Männer als Beschützer? Nein, Frauen schützen Frauen
Wieso werden Männer eigentlich immer als die “Beschützer” gesehen, wenn es doch meistens andere Frauen sind, die mich schützen?
"Schreib mir, wenn du daheim bist."
"Schick mir die Adresse, bevor du dich mit ihm triffst."
"Klar, ich schau auf dein Getränk. Belästigt er dich? Komm mit, wir passen auf dich auf."
Die unausgesprochene Übereinkunft
Zwischen Frauen gibt es die unausgesprochene Übereinkunft, dass wir aufeinander schauen.
Die meisten von uns wissen aus persönlicher Erfahrung, was alles passieren kann und wollen verhindern, dass das noch einer anderen Frau passiert.
Wir Frauen schützen andere Frauen
Ich würde für jede Frau meinen Kopf hinhalten, um sie zu schützen. Ob ich sie kenne oder nicht, ob ich sie mag oder nicht. Und genauso wende ich mich vor allem an andere Frauen, wenn ich mich unwohl oder unsicher fühle. Denn bei Männern weiß ich nie, was passieren wird. Nutzt er die Situation aus? Bin ich wirklich sicher?
Ja, ich habe Männer in meinem Leben, denen ich hundertprozentig vertraue und bei denen ich mich sicher fühle.
Aber bei Frauen ist dieses Vertrauen einfach automatisch da, von ihnen hab ich nichts zu befürchten.
Ein Raum voller fremder Männer ist potenziell gefährlich, ein Raum voller fremder Frauen ist ein safe space.
Es sind nicht die Männer, die uns beschützen. Es sind andere Frauen.
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