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Klimakrise
Arbeitswelt

Schwitzen fürs Klima

Schwitzen fürs Klima
Guten Morgen!

Heute gehts heute heiß her: Klimaanlagen, Regierungs-Spins und Trinkgeld-Klagen. Da heißts kühlen Kopf bewahren. Dein Morgenmoment wurde heute von Perigan Eraslan zusammengestellt.

#1 Möchtest du das teilen?

Mit Klimaanlagen gegen Hitze kämpfen ist wie Bomben für den Weltfrieden. Warum? Das erklärt Barbara Blaha in dieser Ausgabe von Moment Mal:

 

#2 Zahl des Tages

 
Amazon hat seinen FahrerInnen Tringeler unterschlagen

Der US-Konzern Amazon muss der amerikanischen Handelsbehörde 61.7 Mio. Dollar zahlen. Der Grund: Amazon hat den PaketbotInnen von Amazon Flex Trinkgelder unterschlagen. Zwischen 2016 und 2019 ist nur ein Teil des Trinkgelds tatsächlich bei den BotInnen angekommen. Über diese Regelung wurden aber weder FahrerInnen noch KundInnen informiert.

PaketbotInnen bei Amazon haben keine feste Anstellung, sondern werden von Auftrag zu Auftrag beschäftigt. Sie haben also keine Sozialversicherung und das Risiko für den Auftrag liegt ganz ihnen. Mit einem Stundensatz von 18-25€ und vollem Anspruch auf das Trinkgeld wurde der Job Interessierten schmackhaft gemacht – die Realität sah aber für viele BotInnen anders aus.

Das ist lange nicht das erste Mal, das Amazon wegen eines Verstoßes gegen das Arbeitsrecht auf sich aufmerksam macht, im Gegenteil. Der Konzern ist berüchtigt für seine schlechten Arbeitsverhältnisse. Wir sammeln seit einiger Zeit die bekannt werdenden Übeltaten von Amazon hier.

#3 Spin des Tages

 
Steuerstufen falsch verstanden: Falschinfo aus der heute

Steuerstufen falsch verstanden: Falschinfo von heute.at

Die Steuerreform der Bundesregierung bringt endlich Entlastung für niedrige Einkommen! Das behauptet zumindest die Regierung. Und heute.at unterstreicht das mit einer seltsamen Grafik. Bei einem genauen Blick zeigt sich, dass die Grafik falsch ist, aber auch: Wer behauptet, dass niedrige Einkommen durch gesenkte Steuersätze entlastet werden, hat nicht ganz verstanden wie unser Steuersystem funktioniert. Wir erklären, warum bei der kommenden Steuerreform die hohen Einkommen deshalb natürlich stärker profitieren.

#4 In was für einer Welt Leben wir?

Jede/r zweite SystemerhalterIn bekommt keinen Corona-Bonus. Mehr als ein Jahr nach der ersten Ankündigung wird endlich im Nationalrat ein Bonus von 500 Euro für SystemerhalterInnen beschlossen. Doch der Bonus geht nur an rund 200.000 Gesundheits- und Pflegekräfte. „Reinigungskräfte in öffentlichen Einrichtungen, AbfallentsorgerInnen, oder Angestellte in Supermärkten, die auch in den Lockdowns durchgehend arbeiten mussten, bekommen nichts“, erklärt Barbara Blaha, Leiterin des Momentum Instituts.

In einer Modellrechnung kommt das Momentum Institut auf mindestens 450.000 Menschen, die für einen Bonus infrage kommen sollten. Für eine akute Krisenmaßnahme ist das schon zu spät, aber als wirtschaftspolitischer Anstoß immer noch sinnvoll. Besonders der Vergleich mit den ausgeschütteten Unternehmenshilfen zeigt, wie viel die SystemerhalterInnen der Regierung wirklich wert sind.

 
Grafik Unternehmenshilfen verglichen mit dem Corona-Bonus für SystemerhalterInnen

#5 PrideMonth

 
Keith Haring

Der Juni ist der #PrideMonth. Deshalb stellen wir jeden Tag eine bedeutende Persönlichkeit aus der LGBTIQ+-Bewegung vor. Heute geht es um den Pop-Art-Künstler Keith Haring.

Keith Haring war ein US-amerikanischer Künstler. Er war neben Andy Warhol eine der wichtigsten Persönlichkeiten in der Pop-Art Bewegung der 1980er Jahre. Sein Stil war von der New Yorker Graffiti-Szene inspiriert und verwendet vor allem einfache, durchgängige Linien. Dieser Stil hatte seine Anfänge auf freien Plakatflächen in den Gängen der New Yorker U-Bahn. Mit simplen, ausdrucksstarken Figuren konnte er das Laufpublikum der U-Bahn begeistern und stieg zur Ikone der New Yorker Kunstszene auf. Mehr über das Leben des Künstlers und Aktivisten.

Schönen Tag und genieß das sonnige Wochenende!

Peri

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