print print
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Arbeitswelt
Klimakrise
Ungleichheit

Spar dich arm

Spar dich arm
Guten Morgen!

Heute wecken wir bei einigen von euch Kindheitserinnerungen. Ich sag nur Sumsi, Sparefroh und Heliumluftballons. Doch die Zeiten haben sich geändert, wie du im heutigen Morgenmoment liest. Geschrieben wurde der von Sebastian Panny.

#1 Möchtest du das teilen?

 

Pflegekräfte gehören zu den Held:innen der Krise. Aber schlechte Arbeitsbedingungen, niedrige Bezahlung und enorme psychische Belastungen sind in der Pflegebranche Standard.

Andrea arbeitet seit über 40 Jahren in der Branche. Bei uns erzählt sie, wie der Alltag und die Herausforderungen einer Krankenpflegerin aussehen.

#2 Zitat des Tages

 
Man feilt noch immer an kleine Details eines Feuerlöschplans, während die Hütte brennt

Am 31. Oktober beginnt die 26. UN-Weltklimakonferenz in Glasgow. Bei der COP26 soll das weitere globale Vorgehen gegen die Klimakrise besprochen werden. Doch die Erwartungen daran sind schon vorher gering. Weder Chinas Präsident Ji Xinping, noch Wladimir Putin werden etwa vor Ort anwesend sein. Viele andere Länder können wegen der Corona-Pandemie keine Vertreter:innen entsenden.

Dabei wären sehr radikale Schritte nötig, um die Klimaziele erreichen zu können. Genau das kritisiert auch Klimapolitikexperte Reinhard Steurer von der BOKU im Gespräch mit dem ORF. Er verlangt einen dramatischen Kurswechsel in der globalen Klimapolitik. Doch den sieht er auf absehbare Zeit nicht gegeben.

Alle wichtigen Fragen um die Klimakonferenz haben wir in diesem Artikel für dich beantwortet.
 

#3 Lesetipp

Immer mehr Leute wollen auf das Fahrrad umsteigen. Auch ihnen wurde in Wien ein starker Ausbau der Radwege versprochen: Zehn mal mehr als bisher sollten es werden. Damit würde Wien sogar zu einer Musterstadt in Sachen Radverkehr werden. Doch in der Realität stellt sich das etwas anders dar. Expert:innen sehen vor allem Symbolpolitik.

#4 Altpapier

 
Wie die Heute über die Menschenrechtsverletzungen in Katar schreibt

Mindestens 6.500 Menschen sind seit 2010 in Katar gestorben, wie der “Guardian” berichtet. Sie wurden bei Bauarbeiten von Stadien und anderen Projekten, die mit der WM 2022 zusammenhängen, eingesetzt. Seit der Vergabe werden das Gastgeberland und die FIFA immer wieder scharf für Menschenrechtsverletzungen kritisiert. Auch Fanverbände haben sich mittlerweile gegen die Austragung in dem Land ausgesprochen.

Auf all das könnte man in einem Artikel über den Antrittsbesuch des Außenministers in dem Land natürlich hinweisen. Doch die “Heute” schreibt lieber darüber, wie sehr Michael Linhart mit dem Scheich von Katar über Fußball geschwärmt hat. Die vielen Toten und die Menschenrechtsverletzungen werden im Artikel hingegen nicht angesprochen.
 

#5 Noch ein Lesetipp

Am Sonntag ist mal wieder Weltspartag. Bereits heute besuchen viele Schüler:innen die Bank, um ihr Erspartes auf ein Sparbuch einzuzahlen. Früher war das alles sehr aufregend. Doch mittlerweile haben Sparbücher einen schlechten Ruf. Wer jetzt etwas auf sich hält, investiert am Aktienmarkt in ETF – zumindest wenn es nach Vermögensberater:innen geht. Aber wer kann sich das überhaupt noch leisten? Wir haben drei Dinge für dich, die du zum Weltspartag wissen solltest.

Einen schönen vorgezogenen Weltspartag, 

Sebastian

    Neuen Kommentar hinzufügen

    Kommentare 0 Kommentare
    Kommentar hinzufügen

    Neuen Kommentar hinzufügen

    Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Beitrag!