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Ungleichheit

Zurück in die Zukunft

Zurück in die Zukunft

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Guten Morgen!

Die Gebrüder Moped reisen heute in die Zukunft, während der Wutbauer von den Schulden der Vergangenheit erdrückt wird und LehrerInnen in der Gegenwart mit dem Lockdown kämpfen. Mit dir in der Zeit reist heute Tina Goebel.

 

#1 Möchtest du das teilen?

Der Satire-Potcast der Gebrüder Moped reist in dieser Ausgabe in die Zukunft. Und zwar ins Jahr 2100. Denn man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Und Österreich ist am schönsten. Daher wird es nicht ewig bestehen. Freilich sind sich Wissenschaft und Religion über Zeitpunkt und Art der dräuenden Austrokalypse uneins, am wahrscheinlichsten aber scheint folgendes Szenario: Österreich verglüht. Nein, die Erderwärmung ist nicht auf ein Fehlverhalten von Österreichern oder Ausländern zurückzuführen. Nicht einmal die Flüchtlinge sind daran schuld. Aber wer dann? Die Antwort gibt die neue Episode des „Podcast des Jahres“:

https://player.simplecast.com/e2dd0566-0b63-4382-8636-8e8aebbcb402

 

#2 Zitat der Woche

 
Im Bild ist Tom Neuwirth alias Conchita Wurst zu sehen. Text: Stigmatisierung gibt es nach wie vor, und es ist nett, wenn alle so tun, als ob es sie nicht gäbe. Aber es gibt sie. Sprich, es muss dagegen noch mehr getan werden.

Heute ist Welt-AIDS-Tag. Während die Krankheit mittlerweile gut behandelt werden kann, ist der öffentliche Umgang damit nach wie vor ein riesiges Problem. Sänger Tom Neuwirth, der Schöpfer der Kunstfigur Conchita Wurst, wurde etwa von einem Ex-Freund erpresst und entschied sich dann dazu, seine HIV-Infektion selbst öffentlich zu machen. Gesundheitlich geht es ihm gut. Nun hofft er, dass er anderen Mut macht und ein Zeichen gegen die Stigmatisierung von Menschen setzt, die sich mit HIV infiziert haben.

#3 Lesetipp

Das Geheimnis des Erfolgs von Sebastian Kurz ist, in den Medien ständig und schnell wechselnde Themen zu dominieren. Das kann er. Österreichs Bundeskanzler versteht es wie kein anderer Politiker, den aktuellen „News Cycle“ – die gerade durchs mediale Dorf getriebene Sau – zu reiten. In seiner Kolumne „Standardsituation des Medienversagens“ erklärt Leonhard Dobusch, wie das geht, warum es gerade scheitert und wie Medien man damit umgehen sollten.

#4 Schulgeschichten

Ein knappes halbes Jahr ist seit Ende des ersten Lockdowns vergangen. Im März wurden wir in allen Lebensbereichen überrumpelt, vor allem in der Schule fehlte es an vielem. Anders als damals, kam der zweite Lockdown und die damit einhergehenden Schulschließungen für die meisten nicht überraschend. Doch was haben Schulen und Lehrkräfte wirklich dazugelernt 12 LehrerInnen erzählen in den Schulgschichtn unverblühmt aus dem  Lockdown. So viel können wir schon verraten: Unterstützung “von oben” gibt es nach wie vor kaum. 

#5 In was für einer Welt leben wir?

Es war die schöne Geschichte am Wochenende: Der seit einem Videokommentar als „Wutbauer“ bekannte Christian Bachler drohte seinen Alm-Bauernhof wegen fälliger Kredite an eine Bank zu verlieren. Doch tausende Menschen sprangen ihm zur Seite und binnen eines Tages wurden ihm seine gesamten 270.000 Euro an Schulden und mehr gespendet. Warum hinter dem Schicksal ein kaputtes System steckt und (nicht nur) die Landwirtschaft einen Gerechtigkeitsschub bracht, liest du in diesem Kommentar von Tom Schaffer. 

Außerdem war Bachler nur einer von hunderttausenden Menschen, die auf Fremdwährungskredite hereinfielen – warum die Bankenaufsicht zu spät reagiert hat und was Betroffene tun können, erklärt Konsumentenschützer und Jurist Peter Kolba in diesem Interview.

#6 In eigener Sache

Die Corona-Krise trifft viele Menschen hart. Und gerade jetzt ist es wichtig, dass Politik und Medien auf die Vielen nicht vergessen, die es sich nicht richten können. Damit das nicht passiert, haben wir Moment gegründet. Auch wir bekommen als junge Organisation diese Krise empfindlich zu spüren. Als Interessensvertretung der Vielen lassen wir uns nicht von Großkonzernen, Regierungsinseraten, Banken oder Milliardären abhängig machen. Wir sind aber abhängig von den Vielen – von der Unterstützung von Menschen wie dir. Wenn du unsere Arbeit wichtig und gut findest und es dir leisten kannst, würde uns eine Spende sehr freuen, motivieren und helfen. Jeder noch so kleine Betrag macht einen Unterschied.

Ich hoffe, dass du nun gut in diesem Dienstag angekommen bist! Tina

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