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Klimakrise

Je mehr du hast, desto mehr kannst du geben

Dein aktueller Morgenmoment ist da

 
 

Guten Morgen!

Manche Menschen jucken sogar Strafen im sechsstelligen Bereich nicht. Warum sollten sie also nicht mehr hergeben müssen? Mehr dazu im heutigen Morgenmoment, geschrieben von Sebastian Panny.

#1 Möchtest du das teilen?

Ein Immobilienspekulant hat große Pläne mit einem Haus in Wien-Favoriten. Das ist völlig heruntergekommen. Und trotzdem leben Menschen hier, denen in ein paar Tagen das Gas abgedreht werden soll. Wir waren vor Ort und haben uns die Situation der Menschen angesehen.

#2 In was für einer Welt leben wir eigentlich?

 
 
 
 

Wir alle müssen unseren Teil im Kampf gegen die Klimakrise beitragen. Manche tragen dabei aber doch etwas mehr Verantwortung. Mehr als die Hälfte der weltweiten Emissionen verursacht zum Beispiel die Industrie.

Unternehmen sollten sich also bemühen, ihren CO2-Ausstoß zu verringern. Eine neue Untersuchung kommt jedoch zu dem Schluss: In den letzten Jahren haben sie fast nichts gemacht.

Dazu wurden die Daten von den weltweit 500 größten Unternehmen analysiert – sofern das möglich war. Viele halten nämlich ihre Emissionen immer noch geheim. Bei den anderen zeigt sich ein ernüchterndes Bild: Gerade mal 22 % liegen im Einklang mit den Pariser Klimazielen. Vor 5 Jahren waren das 18 %. Es ist kaum etwas passiert.

Dabei müsste es grundlegende und schnelle Veränderungen geben, um die Klimakrise einzudämmen. Dafür braucht es wiederum die Politik. Doch die konzentriert sich eher auf den Kampf gegen Klimaproteste als auf den Kampf gegen CO2-Emissionen.
 

#3 Die Nachrichten erklärt

Er ist zurück: Laut Wissenschaftler:innen hat „El Niño“ wieder seinen Anfang genommen. Das Wetterphänomen könnte das nächste Jahr zum heißesten Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen machen. Doch was genau passiert dabei eigentlich? Wir liefern dir einen Überblick zu den wichtigsten Fragen.

#4 Lesetipp

Bei den mutmaßlichen Übergriffen von Rammstein-Mitglied Till Lindemann auf junge Frauen sollen Drogen und KO-Tropfen zum Einsatz gekommen sein. Aber nicht nur bei Konzerten müssen Frauen auf der Hut sein. Bei uns erzählt eine Betroffene davon, wie wenig sie von Polizei und Ärzten ernst genommen wurde, nachdem sie unter dem Einfluss von KO-Tropfen vergewaltigt wurde.

#5 So kann es gehen

 
 
 
 

121.000 Euro für eine Geschwindigkeitsübertretung klingt erstmal nach viel. Doch für Anders Wiklöf ist es eigentlich keine große Sache. Denn das ist sein Einkommen von sieben Tagen.

Der Multimillionär Wiklöf wurde in Finnland zum wiederholten Mal beim Rasen erwischt. Und weil dort gewisse Strafen je nach Einkommen bemessen werden, endete seine Fahrt mit der höchsten Geldstrafe für eine Geschwindigkeitsübertretung, die es in Finnland je gegeben hat.

Auch für andere Vergehen gilt dort diese Regel, etwa Ladendiebstahl. Wer mehr Geld hat, soll auch mehr zahlen. Durch pauschale Strafen werden ärmere Menschen ungleich härter getroffen, während reiche kaum Konsequenzen spüren.

Wiklöf nahm es übrigens mit einem Schulterzucken. Er hoffe, dass das Geld sinnvoll verwendet wird und zum Beispiel in die Sanierung des Gesundheitssystems fließe.
 

Einen möglichst geldstrafenfreien Montag

Sebastian

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