Morgenmoment
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/ 21. Oktober 2020

Guten Morgen!

Wie Firmen Corona als Gelegenheit sehen und wie die EU Umweltschutzengel werden will. Das sind nur zwei von fünf Themen in deinem Morgenmoment, zusammengestellt für dich von Tina Goebel.

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#1 Möchtest du das teilen?

Marlene hat bis vor kurzem in einem großen Gefängnis als Justizwache gearbeitet. Den Job hat sie aufgegeben, denn die Arbeitsbedingungen mit 24-Stunden-Diensten wollte sie nicht länger hinnehmen. So gab es nicht einmal Übersetzer, um mit den vielen nicht-deutschsprachigen Insassen kommunizieren zu können. Mit MOMENT spricht sie für die Serie "Was ich wirklich denke" über chronische Unterbesetzung, arbeiten am Limit und darüber, wie das Gefängnis ihr Menschenbild verändert hat.

#2 Zahl des Tages

Mindestens 30 Prozent der Land- und Meeresfläche in der EU sollen bis 2030 unter Schutz gestellt werden. Das sieht zumindest die EU-Biodiversitätsstrategie bis 2030 vor, die seit Mai gilt. Derzeit sind es nur 18 Prozent. Das ist offenbar zu wenig. Laut einem aktuellen Bericht geht die Artenvielfalt drastisch zurück.

#3 In was für einer Welt leben wir?

Keine Frage: Durch Corona leidet die Wirtschaft massiv. Viele Firmen kündigen nun mitunter MitarbeiterInnen, die davor durch die Kurzarbeit noch gerettet werden konnten. Doch ist der Jobabbau wirklich immer der Corona-Krise geschuldet? Wir haben uns die Firmen genauer angesehen, die derzeit viele Menschen kündigen und haben festgestellt: Tatsächlich nutzen einige davon die Wirtschaftskrise als Vorwand um Jobs abzubauen - nur um ihre Gewinne zu maximieren.

#4 Armutprobe

Armutprobe: Daniela Brodesser. "Ich habe mich am Amt völlig ausgeliefert gefühlt. Kein Wunder, ass Menschen auf Sozialhilfe verzichten."

In einer neuen Ausgabe der "Armutprobe" erzählt unsere Kolumnistin Daniela Brodesser, dass sie Mindestsicherung beantragen musste. Das ist an sich schon keine einfache Sache. Doch die Demütigungen am Amt erlebte sie so schlimm, dass sie versteht, wenn manche sogar in Notlagen darauf verzichten.

#5 Besser geht doch

Ein spielendes Kind sitzt auf einem Teppich mit Spielzeug. Text: So kann es gehen: Sozialmarkt für Kinderkleidung und Spielzeug eröffnet in Wien. Sachspenden kannst du abgeben.

Das SOS-Kinderdorf eröffnet erstmals einen Sozialmarkt für Kinderbekleidung und Spielzeug in Wien. Der SOS-Ballon will nicht nur einkommensschwachen Familien einen Zugang zu wichtigen materiellen Dingen für Kindern bieten, sondern möchte darüber hinaus auch soziale Dienste anbieten: Der Standort soll auch ein Lerncafé, Elternberatung und Veranstaltungen wie Leseabende bieten. Wer Sachspenden abgeben möchte, kann das ab 27. Oktober tun.

Hab einen schönen Mittwoch!

Tina

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