Morgenmoment Coverbild

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/ 28. November 2019

Guten Morgen!

Hast du gerade eine Tschick in der Hand? Dann lass sie bitte nicht fallen! Auch wenn die Auswirkungen vom Rauchen auf das Klima erschreckend sind. Das alles und noch mehr im heutigen Morgenmoment, dem Newsletter mit Haltung.

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#1 Das willst du deinem Boss zeigen

Eine Firma in Oberösterreich hat die 30-Stunden-Woche eingeführt - und profitiert gewaltig davon. Wie ging das und kann das für alle funktionieren? Wir sind nach Bad Leonfelden zu eMagnetix gefahren. Eine Erkenntnis: Mehr Geld macht nicht glücklich, mehr Zeit schon.

#2 Zahl des Tages

4,5 Billionen - so viele Zigaretten werden weltweit jedes Jahr achtlos weggeworfen und verschmutzen damit unsere Umwelt.

4,5 Billionen - so viele Zigarettenstummel landen geschätzt in unserer Umwelt, weil wir sie nicht ordentlich entsorgen. Zigaretten sind nicht nur schlecht für unsere Gesundheit, sondern auch für Umwelt und Klima. Pro Jahr erzeugt die Produktion und der Konsum von Zigaretten Treibhausgase mit einer Wirkung von 84 Millionen Tonnen CO2 - und damit so viel wie Peru oder Israel.

#3 In was für einer Welt leben wir eigentlich?

Weil er seinen Namen nicht kannte, bedrohte und beschimpfte der steirische Landespolizeidirektor-Stellvertreter einen Beamten, der am Polizeinotruf seinen Dienst verrichtete. Er werde ihm die "Wadeln vire" richten, sagte er beim Telefonat, das routinemäßig aufgenommen wurde und schließlich bei der Wochenzeitung Falter landete. Laut Krone soll Gaisch jetzt ins Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl versetzt werden. Ein bisschen ironisch ist das schon, schließlich ist zumindest eine rassistische Aussage von ihm dokumentiert. 2005 beschrieb er einen Tatverdächtigen als "Zigeunertyp". Wir verstehen nicht, wie AsylwerberInnen dazu kommen, sich zukünftig mit Gaisch herumschlagen zu müssen.

#5 Lesetipp

Zumindest in Wiens Medien- und Aktivismusbubble war Alice Schwarzer und ihr Auftritt an der Angewandten großes Thema in den letzten Tagen. Aus dem Protest der HochschülerInnenschaft wurde prompt eine Diskussion über Meinungsfreiheit. Als Schreckensbeispiel muss die USA herhalten. Dort protestieren Studierende regelmäßig gegen Vorträge und Veranstaltungen, dessen Inhalte sie diskriminierend finden. In Österreich machen sich Armin Wolf und Florian Klenk (gemeinsam rund 650.000 FollowerInnen auf Twitter) Sorgen um die Meinungsfreiheit von Alice Schwarzer, die nicht nur viele Bücher geschrieben hat und ständig Talks hält, sondern sogar ein eigenes Magazin hat. Beate Hausbichler schreibt für den Standard, warum die Machtverhältnisse in der Debatte völlig verzerrt sind.

Tschick fertig geraucht? Bitte in den Mistkübel! Danke und einen schönen Tag,
Lisa

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