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/ 21. September 2020

Guten Morgen!

Paris wird nun offiziell die Stadt der Fahrradliebe, gegen die hohe Arbeitslosigkeit gibt es durchaus ein Rezept und im Sommerschlussverkauf können wir alle etwas zum Klimaschutz beitragen. Ein Morgenmoment von Barbara Blaha.

#1 Möchtest du das teilen?

"Schmerzhafte Einsparungen" verlangte Billigflieger Ryanair in der Corona-Krise von seinen MitarbeiterInnen. Standorte werden geschlossen, Gehälter gedrückt, Angestellten gekündigt und Verluste geschrieben. Warum sich Firmenchef Michael O'Leary trotzdem einen Bonus gönnt und nun mehr Geld als letztes Jahr verdient, haben wir uns hier mal genauer angesehen.

#2 Zahl des Tages

Diese Woche kommt der Herbst und damit auch der Sommerschlussverkauf. Bevor du jetzt losrennst, um dir ein Schnäppchen zu holen: Ein gekauftes Kleidungsstück wird im Schnitt nur 4 Mal getragen. Es wiederzuverwerten ist wegen des Materialmix der Stoffe sehr aufwändig und wird kaum gemacht. Und: Wir besitzen mehr Kleidung als je zuvor: 26 Kilogramm Gewand liegt in unserem Schrank herum, vor 30 Jahren waren es nur 8 Kilo.

Foto zeigt einen Stapel gefaltene Strickpullover. Text: 1990 hatte jeder Mensch im Schnitt 8 Kilo Kleidung, heute sind es 26 Kilogramm.

#3 Hast du das gesehen?

Im ganzen Land wackeln die Jobs: vom “edlen” Hotel Sacher bis zur harten Industrie. Fast täglich meldet ein Betrieb: Wir sperren zu. Oder zumindest: Wir schmeißen Leute raus. Tja. Da kann man halt nix machen! Oder vielleicht doch, frage ich in der Videokolumne Moment mal!

#4 Gezeichnet

Die Gesundheitskrise eskaliert wieder. Aber keine Angst. Der Premierminister weiß genau, was zu tun ist. Der Hebel der Macht deckt auf.

Plenk wendet sich ernst an die Gesundheitsministerin: "Gesundheitsministerin, die Pandemie greift wieder um sich. Ich glaube es ist Zeit, dass wir irgendwas tun!"

Hebel der Macht: Tun, was getan werden muss

Unsere Kolumnistin Natascha Strobl hat ebenfalls einige Hinweise zur gelingenden Kommunikation in der Krise. 8 Tipps für die Politik hat sie hier zusammengefasst.

#5 Besser geht doch

Paris wird weiter zur Fahrradstadt umgebaut: Die Popup-Radwege aus der Zeit des Corona-Shutdowns bleiben erhalten, 50 Kilometer Straße werden dauerhaft den Fahrrädern gewidmet. Zudem erhalten FranzösInnen derzeit eine staatliche Prämie von 50 Euro für die Reparatur eines Rads und bis zu 200 Euro beim Kauf eines Elektrorads.

Foto zeigt zwei Frauen, die vor dem Eifelturm stehend mit ihren Armen ein Herz formen. Text: 50 Kilometer zusätzliche Radwege baut Paris derzeit.

Diese Woche radeln wir jedenfalls in den Herbstbeginn,

Barbara

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