Mamdani in New York & Eralp in Berlin: Neoliberale Schnappatmung

Elif Eralp könnte die erste Migrantin sein, die zur Bürgermeisterin Berlins gekürt wird. Was das für ein bedeutender Hoffnungsschimmer in Zeiten des globalen Rechtsrucks ist, haben wir Ende letzten Jahres nach Mamdanis Wahlsieg zu spüren bekommen.
Anfangs suchte Mamdani noch auf den Straßen New Yorks mit Mikrofon in der Hand vergeblich nach Passant:innen, die sich von ihm interviewen ließen. Seit 2024 ist es für ihn steil bergauf gegangen – wie hat er das geschafft? Und wie kann linke Politik gegen wirtschaftliche Eliten bestehen?
They paid more than I would even tax them
Sowohl Mamdani, als auch Eralp erlebten eine Reihe von Angriffen auf ihre Person, aber auch auf ihre Partei. Vor der Wahl kursierten Kampagnen, die Mamdani "unzivilisiert" nannten, weil er in einem Video mit seinen Händen aß. Viele Menschen versuchten, ihn als Islamisten und Antisemiten zu diffamieren, um seine Integrität zu untergraben und letztlich seine Idee von progressiver Politik zu verhindern.
Vor allem seit ihrem Wahlsieg in Berlin wird der Partei Die Linke von Politik und Medien unterstellt, dass sie ebenfalls ein systematisches Problem mit Antisemitismus hätte. Was steckt dahinter und wer profitiert von dieser Themenlenkung?
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Kommt zum nächsten ZÜNDSTOFF-Live-Termin im November mit Ingrid Brodnig und Christl Clear.
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