Lukas Bayer

Freier Journalist
Lukas Bayer ist freier Journalist aus Österreich. Er schreibt hauptsächlich über Themen der Klimakrise.
Arbeitsschwerpunkte
Klimakrise
Artikel von Lukas Bayer
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Wirtschaftskammer und Industrie verwässern, verhindern und verzögern Klimagesetze

Industriellenvereinigung (IV) und Wirtschaftskammer (WKO) haben zahlreiche Klimagesetze verwässert, verzögert oder verhindert. Das gelingt, weil sie eng mit der ÖVP verbandelt sind. Als Folge haben weder Regierung noch Sozialpartnerschaft derzeit eine ausreichende Antwort auf Klimakrise und Artensterben. Wäre eine zusätzliche Umweltkammer eine Lösung?
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Foto: Screenshot/YouTube
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Bernhard Strehl: Ein Klimakrisen-Verleugner, der keiner sein möchte

Er glaubt nicht an den menschengemachten Klimawandel. Als Klimakrisen-Verleugner will er aber nicht bezeichnet werden und droht notfalls mit Anwälten: der Unternehmer und Physiker Bernhard Strehl. In ganz Österreich hält Strehl seinen Vortrag „Klima verstehen“ – auch in der Wirtschaftskammer Kärnten. Was steckt dahinter?
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Warum Bio-Fleisch nicht besser für das Klima ist

Bio-Fleisch soll das Klima und die Umwelt schützen, hört man immer wieder. Eine biologische Tierhaltung verursacht allerdings ähnlich viele Treibhausgase wie die konventionelle Landwirtschaft und verbraucht mehr Weidefläche, die anderswo fehlt.
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„efuel-Alliance“: Warum uns die Industrie Wasserstoff schmackhaft machen will

E-Fuels sollen in der Klimakrise ein Weiter-so ermöglichen. Dafür setzt sich beispielsweise die “eFuel Alliance” ein, die eng mit ÖVP, OMV und der Wirtschaftskammer verstrickt ist und “Technologieoffenheit” fordert. Wo etwas verbrannt wird, geht aber viel Energie verloren – das lehrt uns die Physik.
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die kühlen sollen. CO2 soll unterirdisch gespeichert werden. Die Methoden sind umstritten.
Geoengineering-Experiment in den USA. Beim Geoengineering werden Stoffe in die Atmosphäre gebracht, die kühlen sollen. CO2 soll unterirdisch gespeichert werden. Die Methoden sind umstritten. Foto: NASA, Marshall Space Flight Center
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Warum Geoengineering ein gefährliches Versprechen von Reichen, Ölkonzernen und ÖVP ist

Milliardäre wie Bill Gates, Jeff Bezos oder George Soros investieren viel Geld in Geoengineering, um die Erde künstlich gegen die Klimaerhitzung abzukühlen. OMV und ÖVP liebäugeln damit, in Norwegen unterirdisch CO2 zu speichern. Beides ist gefährlich, braucht viel Energie und könnte die Klimakrise weiter verschärfen.
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Ein Wal ist lebendig für die Wirtschaftleistung nichts wert, sein wahrer Wert wird in ökonomischen Modellen ignoriert
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Warum der Klimawandel unserem Wohlstand mehr schadet, als Ökonom:innen annehmen

Gängige Wirtschaftsmodelle unterschätzen die Folgen des Klimawandels. Sie ignorieren Kipppunkte, können Krisen nicht vorhersagen und schätzen den Wert einer unversehrten Natur zu niedrig ein.
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Die Klima-Verkleber: Technologie allein rettet das Klima nicht
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Warum Technologie und Innovation alleine die Klimakrise nicht stoppen

Technologie und Innovation alleine sind zu wenig, um das Pariser Abkommen einzuhalten. In manchen Bereichen können sie notwendige Veränderungen erleichtern – in anderen die Klimakrise verschärfen.
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Industrieanlage am Meer. Fossile Konzerne entwerfen Untergangsszenarien - um so weitermachen zu können wie bisher. Foto: Chris LeBoutillier/Unsplash
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Erderwärmung: Warum fossile Konzerne den Weltuntergang lieben

In unserer Reihe “Die Klima-Verkleber” entkräftet Lukas Bayer die beliebtesten Ausreden, mit denen Klimaschutz verzögert wird. Diesmal: Fossile Konzerne verbreiten Untergangsszenarien, damit sie weiter an der Klimakrise verdienen. Sie beruhen auf Annahmen, die widerlegt sind. Aber auch 1,5 Grad Erderwärmung sind gefährlich. Je heißer es wird, desto mehr Kipppunkte könnten ausgelöst werden. Sie sind unumkehrbar und würden die Klimakrise weiter verschlimmern.
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Klima-Ausrede: Länder wie Österreich tun gern so, als wären sie zu klein, um das Klima zu schützen Foto: Susanne Jutzeler / Pexels
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Warum Österreich nicht zu klein ist, um das Klima zu retten

In der Serie “Die Klima-Verkleber” entkräftet Lukas Bayer die beliebtesten Ausreden, mit denen Klimaschutz verzögert wird. Fast alle Länder reden ihre Verantwortung klein und sich auf andere raus, die angeblich schlimmer sind. Aber: kein Land allein könnte das Weltklima retten. Und viele Maßnahmen wären auch ohne Klimakrise sinnvoll.
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Wasserknappheit in Österreich: Streiten wir uns bald ums Wasser?

Die Grundwasserstände sind so niedrig wie selten zuvor - Bund und Länder arbeiten an einem Notfallplan für Wasserknappheit. Wer darf dann wie viel Wasser entnehmen? Wer wird im Notfall eingeschränkt? Und müssen wir um unser Trinkwasser bangen?
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Foto: SgH/Pixabay
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Das sechste große Massenaussterben: Stell dir vor, die Natur stirbt und niemand berichtet darüber

Wir befinden uns mitten im sechsten großen Massenaussterben. Durch den Menschen sterben viele Arten 1.000-mal schneller aus als ohne ihn. Das ist auch für uns fatal. Trotzdem  bezieht sich nur jeder 180. Beitrag in Österreichs Tageszeitungen darauf. Das ist noch weniger als bei der Klimakrise (jeder 50.) - und schon die Berichterstattung dazu wird der Tragweite des Problems nicht gerecht. Ein Beitrag über zwei Krisen, die zusammenhängen und das Schicksal der medialen Vergessenheit teilen.
Klimakrise
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Richtig über die Klimakrise reden: Wie du mit Familie und Freund:innen übers Klima sprechen solltest

Wer kennt es nicht? Dir liegt ein Klima-Thema am Herzen, du möchtest mit deiner besten Freund:in oder deiner Familie darüber reden, aber niemand scheint dir so recht zuzuhören. Bestenfalls schenkt man dir ein mildes Lächeln oder macht besorgte Miene zum traurigen Spiel - ein ernsthaftes, konstruktives Gespräch kommt meistens aber nicht zustande. Was also tun? Wir haben Expert:innen nach Empfehlungen gefragt, wie du am besten über die Klimakrise und die damit verbundenen Herausforderungen sprechen solltest.
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Feuerstürme, Jahrhunderthochwasser, Wassermangel und Hitzewellen: Menschen aus Ländern des Globalen Süden sind schon heute viel stärker von der Klimakrise betroffen, gleichzeitig aber viel weniger dafür verantwortlich. Foto: Yusuf Baloch (privat)
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Wie die Klimakrise im Globalen Süden aussieht: 7 Geschichten von betroffenen Menschen

Hitzewellen, Fluten, Trockenheit: Die Klimakrise ist in Österreich und Europa immer deutlicher zu spüren. Anderswo sind die Auswirkungen aber viel dramatischer und die Möglichkeiten, die Krise zu bekämpfen, geringer. Allein schon, weil die Menschen aus den Ländern des Globalen Süden das Problem viel weniger verursachen. Sie leiden aber schon heute unter apokalyptischen Katastrophen wie Feuerstürmen, Jahrhundertfluten, Dürren und verseuchten Seen. MOMENT hat mit sieben Betroffenen aus Kenia, Uganda, Pakistan, Tuvalu und Australien gesprochen.
Fortschritt
Ungleichheit
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Warum die Stadt Wien junge Bäume fürs Klima braucht

Bergahorn, Esche, Rosskastanie – so manche heimische Baumart wird es in Wien bald nicht mehr geben. Hitze, Trockenheit und Schädlingsbefall machen ihnen zu schaffen. Aber warum braucht die Stadt junge Bäume überhaupt? Welche Bäume werden der Klimakrise standhalten können? Und warum kommt es nicht bloß auf die Baumart an?
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Gefährliche Hitzewelle: Was Wien von Frankreich lernen kann

Im August 2003 starben in Frankreich mehr als 15.000 Menschen an den Folgen einer Hitzewelle. Das Land war damals schlecht vorbereitet, der damalige Präsident Jacques Chirac beendete seinen Kanada-Urlaub erst Tage nach der Katastrophe. Doch Frankreich hat aus seinen Fehlern gelernt. Der Hitzenotfallplan „Plan Canicule“ ist mittlerweile internationales Vorbild. In Wien gibt es erst seit diesem Jahr einen Hitzeaktionsplan. Wie gut ist die Stadt damit aufgestellt? Kann Wien von Frankreich lernen?
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Demokratie
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Warum eine Vermögenssteuer die Mittelschicht gar nicht erst trifft

Vermögenssteuern in Österreich? Eine schlechte Idee - zumindest, wenn man den Medien glauben möchte. 70 Prozent der Meinungskommentare sind negativ. Immer wieder werden in solchen Kommentaren nämlich Mythen verbreitet. Eine dieser Mythen ist die folgende: “Eine Vermögenssteuer trifft die Mittelschicht”. Warum aber sogar das Gegenteil der Fall ist, erklären wir dir in drei Argumenten.

Was du dazu wissen solltest:
Kapitalismus
Ungleichheit
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Man sieht den Klimawissenschaftler Arnulf Grübler. Er trägt einen schwarzen Rollkragenpullover
Foto: Arnuf Grübler (privat)
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Warum dieser Klimawissenschafter unbedingt die Reichen besteuern will: „Tax the dirty“

Österreich müsste eigentlich bereits in acht Jahren klimaneutral sein, sagt Arnulf Grübler, Mitautor des dritten Teils des IPCC-Berichts. In diesem geht es um die Möglichkeiten, mit denen die Klimakrise noch abgeschwächt werden kann. Viele der Maßnahmen wären schnell umzusetzen, gut leistbar und hätten sogar positive Nebeneffekte. Es würde uns unterm Strich besser gehen. Das müsse öfter gesagt werden, anstatt ständig die Klimakatastrophe an die Wand zu malen.
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Auf drei Bananen ist ein Fairtrade-Siegel geklebt.
Das Fairtrade-Siegel ist eines der besseren Gütesiegel, garantiert aber entgegen dem Glauben vieler keine biologische Herstellung. – Foto: privat
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Greenwashing: Was ist das überhaupt und wie erkennst du es?

Grün, Nachhaltig, Natürlich, Organisch, Umweltfreundlich, Naturnah - hinter den meisten dieser Begriffe steckt nichts als Marketing und Greenwashing. Aber sie sind überall zu lesen: auf Werbeanzeigen, im Supermarktregal und Online. Wir erklären dir deshalb der Reihe nach, was Greenwashing ist, welche Arten von Greenwashing es gibt und wie du sie schnell erkennst.
Klimakrise
Kapitalismus
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Nichts anbrennen lassen

Guten Morgen!

Lässt man die Pfanne zu lange auf der Herdplatte, brennt womöglich das Essen an. Es wird aber ohnehin nichts so heiß gegessen wie gekocht. Auch nicht, wenn es die Stadt Wien als "optimal" bezeichnet. Am besten also einfach mit sparsamer Flamme kochen. Dann geht's auch dem Klima besser. Dein Morgenmoment kommt heute von Lukas Bayer.
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Was die Trockenheit mit unserer Ernte macht und warum Waldbrände immer wahrscheinlicher werden

Seit Wochen regnet es in weiten Teilen Österreichs kaum. Auch Schnee ist nicht in Sicht. Die Trockenheit setzt den Böden zu und gefährdet die heurige Ernte. Aber auch das Risiko von Waldbränden steigt. Wir erklären dir der Reihe nach, wieso auch hier die Klimakrise dahinter steckt, was da heuer auf uns zukommt, und was deshalb getan werden muss.
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