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Ungleichheit

Heiße Luft sucht Anschluss

Heiße Luft sucht Anschluss

Ein Morgenmoment Haltung.

Guten Morgen!

Wie man das im Herbst mit der Schule hinbekommen soll, weiß so ganz genau noch keiner. Außerdem: Ein Tonband bespricht sich von ganz allein und zumindest ein Hinweis darauf, was gegen die Hitze in der Stadt hilft. Ein Morgenmoment voller Rätsel von Barbara Blaha.

#1 Möchtest du das teilen?

Heute will Bildungsminister Heinz Faßmann seine Pläne präsentieren, wie in drei Wochen der Schulbetrieb österreichweit wieder aufgenommen werden soll. Faßmann versprach vorab, ein Schuljahr „mit weitestgehender Normalität“ sicherstellen zu wollen. Wie gehen andere Länder mit dem Schuljahr im Schatten von Corona um? Welche Maßnahmen treffen sie? Was könnte Österreich sich hier abschauen? Wir haben uns umgesehen.

#2 Zahl des Tages

Die Klimakrise heizt die Städte zunehmend auf. Da sich die Hitze durch die zubetonierten Flächen besonders staut, kühlt es auch in den Nächten kaum ab. In Bagdad wurden erneut Temperaturen jenseits der 50 Grad gemessen, im Freien aufhalten ist bei solchen Temperaturen tatsächlich lebensgefährlich. Dabei gäbe es eine einfache Möglichkeit, die Temperaturen dauerhaft zu senken: Eine neue Studie zeigt: Würden 10 Prozent der asphaltierten Fläche einer Stadt begrünt und Bäume gepflanzt, senkt das die Temperatur um bis zu 3 Grad.

 
Zu sehen ist ein altes Auto in dessen Motorhaube Pflanzen wachsen. Text: Würden wir 10 Prozent der Betonfläche begrünen, sänke die Temperatur in der Stadt um 3 Grad.

#3 In eigener Sache

Das Früherkennungs-Programm für Risikopatientinnen bei Brust- und Eierstockkrebs wird nun doch nicht eingestellt. Besser noch: Es ist gar nie eingestellt worden, sagt die Ärztliche Direktion. Nur die Mitarbeiterin, die die Termine koordiniert hat, sei „organisatorisch anders zugeteilt worden“. Warum das Terminsekretariat überhaupt unbesetzt war, bleibt unklar, denn „Personal gäbe es ausreichend.“ Alles ein Riesen-Missverständnis also? Natürlich nicht. Wir haben das AKH Anfang letzter Woche mit der Recherche konfrontiert. Da war von einem Fehler oder einem Missverständnis keine Rede. Man sei ja eigentlich gar nicht zuständig, hieß es. Bis Donnerstag letzte Woche lief das Tonband übrigens noch. Seit unserer ersten Anfrage vor Wochen hätte das AKH reichlich Zeit gehabt, einen angeblichen Fehler zu korrigieren. Fazit: Wir freuen uns sehr, wenn das Programm nun doch weitergeführt wird und wünschen allen betroffenen Frauen, dass das auch rasch erfolgt.

 

#4 Gezeichnet

Der Premierminister ist immer noch im Urlaub. Der „Hebel der Macht“ weiß: Das schützt seine Untergebenen nicht vor sprunghaften Entscheidungen.

 
Premierminister Plenk steht gut gelaunt in der Tür eine Flugzeugs. Er trägt die Montur eines Fallschirmspringers und schubst zwei seiner Bodyguards mit den Worten "So, ihr geht schon mal vor, ich springe dann nach" aus dem Flugzeug.

Hebel der Macht: Sprunghafte Entscheidung

#5 Besser geht doch

„Waschen ist Würde“: Ein ehemaliger Obdachloser hat mithilfe von Spenden und ehrenamtlichen UnterstützerInnen einen ehemaligen Linienbus in einen „Duschbus“ umgebaut. In Hamburg ist der nun seit mehreren Monaten unterwegs. Der „Duschbus“ besteht aus drei Badezimmern mit Dusche, Spiegel, Toilette und Waschbecken. An fünf Tagen pro Woche kann darin geduscht werden; samstags ist er Frauen vorbehalten. Eine halbe Stunde darf sich jeder Gast in einem der Badezimmer aufhalten – und das kostenlos. Frisches Handtuch und Seife inklusive.

Bye bye!

Barbara

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