Morgenmoment.
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/ 26. November 2019

Guten Morgen!

Warum die Maßnahmen der letzten Regierung die Gewalt gegen Frauen kaum verringern werden, warum Donald Trump gar nix will und warum eine Stadt in Kärnten Spaß ohne Explosionen will. Der Morgenmoment wird heute von Tom Schaffer zusammengestellt.

#1 Das willst du teilen

Am Montag war der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen, daran anknüpfend läuft gerade die Aktion "16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen". Gerade erst haben ÖVP und FPÖ ein sogenanntes Gewaltschutzpaket für Frauen verabschiedet. Viele Probleme werden davon aber nicht berührt, sagen Expertinnen.

#2 Zitat des Tages

"Diese handvoll Internetfirmen ergeben zusammen die größte Propaganda-Maschine der Geschichte. Sie unterstützen Hass und Gewalt", wirft Sacha Baron Cohen Firmen wie Facebook & Co. vor. Sie würden sich zu wenig darum kümmern, was ihre Algorithmen anrichten würden, findet der Schauspieler (bekannt geworden in der Rolle seiner Kunstfiguren "Borat" und "Ali G."). 

Danke an eine Leserin oder einen Leser des Morgenmoments für den Hinweis auf diese Story.

#3 Hast du das gesehen?

Zahlreiche Menschenrechtsorganisationen und Medien werfen der chinesischen Regierung seit längerem vor, die Volksgruppe der Uiguren mit einer riesigen Inhaftierungswelle und "Umerziehungsprogramm" zu Unterdrücken. In diesem Video der Süddeutschen Zeitung erklärt die Schwester einer Verschwundenen, was in den Lagern passiert.

#4 Besser geht doch

Die Stadt Villach wird zu Silvester darauf verzichten, Raketen in die Luft zu jagen. Aus Gründen der Nachhaltigkeit entscheidet man sich gegen ein eigenes Feuerwerk. Dasselbe hatte man schon am städtischen Kirchtag gemacht und das sei positiv aufgenommen worden, heißt es. Weniger Umweltverschmutzung muss aber auch in diesem Fall nicht weniger Spaß bedeuten: Das eingesparte Geld soll in mehr anderes Unterhaltungsprogramm im Ort gesteckt werden - etwa in Konzerte.

#5 Bonus Track

Zum Abschluss des heutigen Newsletters noch ein lustiger Schwenk aus dem Internet. Wie du vielleicht mitbekommen hast, hat ein Fotograf die Sprechnotizen von Donald Trump bei einem Pressetermin fotografiert. In Riesenbuchstaben hat der US-Präsident sich seine Botschaften aufgeschrieben und dann vorgetragen. "Ich will gar nix", ("I want nothing") stand da doppelt riesig aufgeschrieben. Jemand hat diesen poetischen Emo-Song daraus gemacht. (Und natürlich hat das dann auch noch jemand weitergetrieben und ein Schlagzeug dazu geschnitten).

Hab einen tollen Tag!

Tom

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