Morgenmoment.

/ Lisa Wölfl
/ 16. Januar

Guten Morgen!

Für den heutigen Morgenmoment, deinem Newsletter mit Haltung, haben wir uns Gedanken über Belastung gemacht: Ein Koch, der unter der Feindseligkeit der KollegInnen und den schlechten Arbeitsbedingungen zusammenbricht. SUVs, die unsere Umwelt belasten. Anstrengende Arbeit wie Putzen, die von Männern auf Frauen und von diesen auf schlechter gestellte Frauen abgewälzt wird. Wir sind gespannt auf eure Gedanken. Viel Spaß beim Lesen!

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#1 Möchtest du das teilen?

Wolfgang arbeitet seit über 20 Jahren in einer Industrieküche. Viel Arbeit, viel Belastung und dafür schlechter Lohn und wenig Wertschätzung. Für die Serie "Was ich wirklich denke", beschreibt er den Alltag in der Küche, wieso die schlechten Arbeitsbedingungen einen Keil zwischen die MitarbeiterInnen treibt und was er nun als Betriebsrat verändern möchte.

#2 Zahl des Tages

800.000 Euro - so hoch ist die Strafe für die ÖVP, weil sie rund 6 Millionen mehr als erlaubt für den Nationalratswahlkampf im Jahr 2017 ausgegeben hat. Die Grenze liegt bei 7 Millionen, die Volkspartei gab 12,96 Millionen aus. Dazu kommen noch 80.000 Euro Strafe, weil die ÖVP gegen eine Spendenregelung verstoßen hat.

Das bessere Ergebnis bei der Wahl brachte der Kurz-Partei übrigens 2,4 Mio. Euro mehr an jährlicher Parteiförderung.

#3 Hast du das gesehen?

SUVs und Geländewagen sind die klimaschädlichsten PKWs, fressen am meisten Treibstoff, brauchen am meisten Platz und sind vor allem im Stadtverkehr auch die gefährlichsten PKWs für andere VerkehrsteilnehmerInnen. Trotzdem fahren immer mehr Menschen solche Autos - auch wenn sie die zusätzlichen PS gar nicht brauchen.

#4 In was für einer Welt leben wir eigentlich?

Die meisten von uns haben bei einer Bewerbung schon mal eine Absage erhalten. Das ist auch in Ordnung. Alles andere als OK ist allerdings der Rassismus, der BewerberInnen mit Migrationshintergrund, den "falschen" Namen oder nicht-weißer Haut entgegenschlägt. So ein Fall kam nun an die Öffentlichkeit. Ein Mann bewarb sich bei einem deutschen Architekturbüro, der interne Kommentar zu seiner Bewerbung schickte die Zuständige irrtümlich aber auch an ihn. Dort steht: "bitte keine Araber". Wir können uns über diesen plumpen Rassismus nur wundern - für viele ist er allerdings Alltag.

#5 Lesetipp

Frauen übernehmen den Großteil der unbezahlten Arbeit, sie kochen, putzen und kümmern sich um die Kinder. Währenddessen macht der Mann Karriere. Zumindest gutverdienende Frauen können diese Care-Arbeit mittlerweile verlagern - auf andere, schlechter gestellte Frauen, die Haushaltshilfen und Babysitterinnen. Ob das der richtige Weg zur Gleichberechtigung ist, fragt sich SZ-Autorin Teresa Bücker.

Bist oder warst du selbst Haushaltshilfe/Reinigungskraft und möchtest uns von deinen Erfahrungen berichten? Dann melde dich, wir freuen uns!

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