Morgenmoment.
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/ 2. Juli 2020

Guten Morgen!

Wie viel würdest du spenden, wenn du ein Vermögen von 160 Milliarden hättest? Vielleicht zumindest eine Milliarde? Nein? Dann hast du zumindest eine Sache mit Jeff Bezos gemeinsam. Außerdem in deinem Morgenmoment: Wozu die EU Schlachtgruppen hat, wie sich Corona auf unsere Psyche ausgewirkt hat und eine gute Nachricht für Alleinerziehende.

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#1 Möchtest du das teilen?

Über 600 Soldaten aus Österreich sind seit 1. Juli Teil der EU-Schlachtgruppen. Diese Schlachtgruppen sind das Kernstück der militärischen Macht der EU-Staaten. Sie stehen zur Verfügung, um für die EU-Staaten in Kriegseinsätze zu ziehen. Was es damit auf sich hat und wie die EU aufrüstet, haben wir uns angesehen.

#2 Zahlen des Tages

Ab und zu taucht eine Schlagzeile auf, wie viele Millionen oder gar Milliarden die Reichsten der Reichen spenden würden. Diese Zahlen sind beeindruckend, sind doch die Spendensummen weit mehr, als die allermeisten von uns jemals verdienen werden. Setzt man sie allerdings ins Verhältnis zum gesamten Vermögen, sehen die Spender doch ganz klein aus.

#3 Besser geht doch!

Ab 1. Juli haben Alleinerziehende erleichterten Zugang zu Gemeindewohnungen

Ab 1. Juli gilt für Alleinerziehende bei Wiener Wohnen ein begründeter Wohnbedarf. Damit erleichtert sich ihr Zugang zu Gemeindewohnungen und geförderten Wohnungen. Gute Nachrichten für Ein-Eltern-Familien, die am Ende des Monats jeden Euro umdrehen müssen. Und das sind einige. In Österreich ist jede siebte Person armutsgefährdet. 94.000 von ihnen sind alleinerziehende Mütter und Väter.

#4 Lesetipp

Leonie kann gut mit ihrer Krankheit umgehen. Sie ist in Therapie und besucht eine klinische Psychologin. Privat gibt sie im Monat rund 800 Euro  aus. Doch viele Menschen können sich eine Therapie nicht leisten. Durch die Krise gibt es ebenso eine Pandemie der psychischen Erkrankungen. Gesundheitsminister Rudolf Anschober will die Versorgung deutlich verbessern - der Weg ist richtig, wird aber steinig werden.

#5 Grafik der Woche

Im Herbst droht eine zweite Welle - nicht nur des Coronavirus, sondern auch der Arbeitslosigkeit. Sollte es zu keiner Verlängerung der Kurzarbeit kommen, gibt es zwei mögliche Szenarien: die Rückkehr zu regulärer Arbeit oder der Jobverlust. Hier liest du mehr dazu.

Wenn das Modell der Kurzarbeit ausläuft, könnten die Arbeitslosenzahlen in Österreich wieder steigen. Grafik: Momentum Institut

So - und jetzt geh ich erstmal 0,1 Prozent meines Vermögens spenden. Das Geld hab ich sogar im Börserl.

Hab einen schönen Tag!

Lisa

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