Morgenmoment.
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/ 27. März

Guten Morgen,

Über die wirtschaftlichen Folgen von Corona werden wir uns noch lange unterhalten: Wer zahlt die Krise - mit Gesundheit oder Job, welche Firma wird gerettet - um welchen Preis? Und was wartet eigentlich auf der anderen Seite des Schocks? Ein Morgenmoment der Fragen von Leonhard Dobusch.

#1 Möchtest du das teilen?

Mit 38 Milliarden stützen wir die Wirtschaft in den kommenden Wochen und Monaten. Werden wir das Geld jemals wiedersehen? Der frühere Nationalbank-Ökonom Franz Nauschnigg hat da eine Idee: Er schlägt vor, dass der Staat für die Unterstützungsgelder Anteile an den Firmen erwirbt. So wären jetzt Arbeitsplätze gesichert. Läuft es dann wirtschaftlich wieder besser, würde der Staat von den Gewinnen profitieren und das ausgegebene Geld zurückerhalten, erklärt er im MOMENT-Gespräch. 

 

#2 Zahl des Tages

163.000 Menschen hat Corona in Österreich schon ihren Job gekostet, viele Beschäftigte fürchten, sie könnten die nächsten sein. Und während manche derzeit im Homeoffice sind, müssen andere nach wie vor täglich raus. Die Angst vor Ansteckung ist dabei ständiger Begleiter: Einer von drei fürchtet, sich am Arbeitsplatz Corona zu holen.

#3 Hast du das gehört?

Was sind die wirtschaftlichen Folgen von Corona? Ist der Lockdown sinnvoll oder der (wirtschaftliche) Preis dafür zu hoch? Was können wir von China lernen? Und wie lange dauert das alles noch? Über das und mehr diskutieren Momentum-Institut-Chefin Barbara Blaha, NEOS-Abgeordneter Sepp Schellhorn, der Bundesrettungskomandant des Roten Kreuz Gerry Foytik und Medizinjournalist Kurt Langbein im FALTER-Podcast, hier zum Nachhören.

#4 Lesetipp

Wie wird die Welt nach der Krise aussehen? Das ist noch nicht entschieden: Während große Hedgefonds bereits auf den Zusammenbruch der Finanzmärkte wetten (und dabei eine Menge Geld verdienen), sind Hunderttausende weltweit in die Arbeitslosigkeit gerutscht. Der Soziologe Sighard Neckel fordert im Gespräch mit der Berliner Zeitung, die gesellschaftlichen Spielregeln endlich neu zu verhandeln.

Denn:

Wir können ziemlich sicher auf etliche Consultants und Derivatehändler verzichten, aber auf keine einzige Pflegekraft im Krankenhaus. Wir brauchen nicht nur ganz andere Mindestlöhne, sondern verbindliche Regelungen für Maximaleinkommen.

#5 Bonustrack

Kinder und Teenager hängen derzeit nonstop am Handy - und schauen TikTok. Kleine Tanzvideos etwa sind wahnsinnig populär. Wie es aussieht, wenn auch ältere Semester diesen Trend reiten, zeigt dir dieses Video.

Hoch die Wände, Wochenende!

Leonhard

 

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